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- |Von Aleksey Haritonenko, Zuletzt aktualisiert:
Digitale Produkte verkaufen: die 20 besten Ideen 2026
Die besten digitalen Produkte 2026 sind E-Books, Online-Kurse, Vorlagen, Presets, Design-Assets und KI-Prompts – Produkte mit hohen Gewinnmargen, ohne Lager und mit unbegrenzter Auslieferung. Allein Online-Kurse sind ein weltweiter Markt von 200 Milliarden US-Dollar, und Creators, die auf Sellfy digitale Produkte verkaufen, bauen daraus regelmäßig sechsstellige Einkommen auf.
Dieser Guide rankt die 20 profitabelsten digitalen Produkte, die du gerade jetzt verkaufen kannst – mit echten Umsatzzahlen und Beispielen von Creators. Von Christian Maté Grab, der mit LUTs und Lightroom-Presets ein sechsstelliges Business aufgebaut hat, bis zu Ashley Renee, die in ihren ersten Monaten über 1.500 E-Books verkauft hat. Wenn du dich für ein Produkt entschieden hast, zeigt dir dieser Beitrag, wie du einen Onlineshop startest, um es zu verkaufen.
Los geht's!
- Digitale Produkte haben nach der Erstellung eine Marge von nahezu 100% – kein Lager, kein Versand, keine Produktionskosten schmälern den Verkauf, egal ob es der erste Kunde ist oder der zehntausendste.
- Echte Sellfy-Verkaufsdaten drehen die üblichen Ratschläge um: Digitale Dienstleistungen (25%) und Design-Assets (21%) verkaufen sich deutlich besser als E-Books (10%) – obwohl E-Books am häufigsten empfohlen werden.
- Kurse, Vorlagen, Design-Assets, Presets und KI-Prompts sind die Kategorien, die aktuell Geld drucken.
- Sellfy berechnet in jedem Tarif 0% Transaktionsgebühren. Ein Verkauf über $50 bringt dir also $50 abzüglich der Kartengebühren – kein zusätzlicher Plattform-Anteil obendrauf.
Was sind digitale Produkte?
Digitale Produkte sind Güter, die du einmal erstellst und unbegrenzt oft verkaufen kannst, weil sie als Datei, Zugang oder Dienstleistung ausgeliefert werden statt als physischer Artikel, den du herstellen und verschicken musst. Ein Kunde zahlt und lädt dann herunter, streamt oder schaltet einen Zugang frei – meist innerhalb von Sekunden und ohne ein einziges Versandetikett.
Was zählt also tatsächlich als digitales Produkt? In der Praxis fast alles, was rein als Datei oder als Login existieren kann. Die wichtigsten Typen sind:
- Downloads: E-Books, Vorlagen, Planer, Printables, Presets, digitale Kunst und PLR-Produkte
- Zugangsbasierte Produkte: Online-Kurse, Coaching-Programme und kostenpflichtige Mitgliedschaften oder Abos
- Medien: Musik, Soundeffekte, Notenblätter und Video-Assets wie LUTs und Overlays
- Done-for-you-Dienstleistungen: Coaching, Beratung und individuelle Designarbeit, komplett ohne physische Übergabe
- KI-Produkte: Prompt-Packs, KI-generierte Kunst und automatisch erzeugte Content-Bundles
Digitale Güter vs. physische Produkte
Der zentrale Unterschied zwischen digitalen Gütern und physischen Produkten ist die Marge. Ein gedruckter Planer muss gestaltet, produziert, gelagert und verschickt werden, und jeder Verkauf frisst über Material und Porto einen Teil deiner Marge. Ein digitaler Planer ist exakt dasselbe PDF – ob es an den ersten Kunden geht oder an den zehntausendsten – und hat nach der Erstellung eine Marge von nahezu 100%.
Was Sellfy-Creators im letzten Jahr wirklich verkauft haben
Die meisten Listen digitaler Produkte werden aus Suchtrends zusammengestellt. Diese hier hat einen Vorteil: Wir können nachsehen, was tatsächlich verkauft wurde. So verteilten sich die Verkäufe in allen Sellfy-Shops im letzten Jahr auf die Kategorien.
| Kategorie | Anteil an den Verkäufen |
| Digitale Dienstleistungen | 25% |
| Design-Assets und Grafiken | 21% |
| Videoinhalte und Animationen | 16% |
| E-Books | 10% |
| Online-Kurse, Tutorials und Guides | 10% |
| Foto-Presets | 9% |
| Musik und Soundeffekte | 5% |
| Abo-Produkte | 5% |
Drei Dinge in dieser Tabelle lohnen einen zweiten Blick, weil sie dem widersprechen, wie über digitale Produkte normalerweise geredet wird.
Die größte Kategorie ist die, die in den meisten Guides fehlt.
Digitale Dienstleistungen machten ein Viertel aller Verkäufe aus. Coaching-Calls, individuelle Ernährungspläne, Designarbeit, Astrologie-Charts: Nichts davon ist eine Datei, die in einem Ordner liegt, und kaum eine Listicle zählt es als digitales Produkt. Dabei ist es das größte einzelne Stück echter Creator-Umsätze.
Fast ein Drittel der Verkäufe waren gar keine einmaligen Downloads.
Dienstleistungen und Abos machen zusammen 30% aus. Das Denkmodell "PDF hochladen, passives Einkommen kassieren" beschreibt ein echtes Geschäft – aber eben eine Minderheit dieses Geschäfts.
E-Books sind das meistempfohlene erste Produkt und der viertgrößte Verkaufsschlager.
Ihren Ruf verdienen sie sich dadurch, dass der Einstieg leicht ist – nicht dadurch, dass sie am meisten einbringen. Design-Assets und Videoprodukte haben sie jeweils überholt, und beide erzielen höhere Preise pro Einheit.
Noch eine Zahl zur Einordnung: Sellfy-Creators verkaufen rund 32.000 Printables pro Jahr – eine Kategorie, die in Umsatzanteils-Tabellen kaum auftaucht, weil der durchschnittliche Bestellwert bei wenigen Dollar liegt. Menge und Umsatz sind zwei verschiedene Ranglisten, und es lohnt sich zu wissen, auf welcher du antrittst, bevor du dich für ein Produkt entscheidest.
Die 20 profitabelsten digitalen Produkte auf einen Blick
Hier ein schneller Überblick über die besten digitalen Produkte samt Beispiele, mit deren Verkauf du heute starten kannst.
| Art des digitalen Produkts | Kurzüberblick | Warum es eine gute Wahl ist |
| E-Books | Gewinnmarge: 60–80% Startkosten: $29–$500 Ideal für: Content-Creators, Lehrende, Expert:innen | • Einfach zu erstellen, kein Lager und kein Versand nötig • Wissen monetarisieren oder Publikum aufbauen • Durchgehend unter den meistgekauften Infoprodukten |
| Online-Kurse und Tutorials | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $29–$1.000 Ideal für: Lehrende, Coaches, Creators | • Hoch skalierbar und mit Premium-Preisen durchsetzbar • Funktioniert in fast jeder Nische • Wird als wertvoller wahrgenommen als Formate wie E-Books |
| Lernmaterialien | Gewinnmarge: 70–95% Startkosten: $0–$100 Ideal für: Lehrkräfte, Nachhilfelehrende, Studierende, Expert:innen | • Unterrichtsentwürfe, Lernhilfen und Karteikarten verkaufen sich das ganze Jahr • Günstig, margenstark, keine physischen Materialien nötig • Starke Nachfrage nach bezahlbaren Ressourcen |
| Vorlagen und Planer | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $29–$100 Ideal für: Creators, Unternehmer:innen | • Fertige Tools, die Nutzenden Zeit sparen • In vielen Nischen dauerhaft gefragt • Bezahlbar, skalierbar und anpassbar |
| Printables | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $29–$100 Ideal für: Coaches, Lehrkräfte, DIY-Fans | • Einfach und schnell • Umfasst Ausmalseiten, Wandbilder, Arbeitsblätter, Tracker • Großartiges Produkt für passives Einkommen |
| Digitale Kunst | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $29–$80 Ideal für: Künstler:innen, Illustrator:innen, Designer:innen | • Macht kreative Arbeit verkaufbar • Formate wie Procreate-Zeichnungen, Twitch-Emotes, Vektor-Packs • Lässt sich mit Print-on-Demand kombinieren |
| Musik und Soundeffekte | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $29–$500 Ideal für: Musiker:innen, Podcaster:innen, Producer | • Gefragt in Film, Games, YouTube und Podcasts • Beats, Soundeffekte, Loops oder komplette Packs • Nischenpublikum steigert den Erfolg |
| Notenblätter | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $29–$150 Ideal für: Komponist:innen, Musiker:innen, Musiklehrkräfte | • Digitale Partituren und MIDI-Dateien, sofort geliefert • Wachsende Nachfrage von Musizierenden, die es bequem wollen • Leicht zu Songbooks bündeln für höhere Verkaufswerte |
| Foto-Presets | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $29–$100 Ideal für: Fotograf:innen, Influencer:innen | • Eines der am leichtesten verkäuflichen digitalen Produkte • Verhilft Nutzenden schnell zum eigenen Look • Einmal erstellt, endlos weiterverkaufbar ohne Zusatzaufwand |
| Stockfotografie | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $29–$100 Ideal für: Fotograf:innen, Creators | • Dauerhafte Nachfrage im gesamten Content-Marketing • Themen-Fotopacks bündeln (Reise, Lifestyle, Business) • Der eigene Onlineshop bringt mehr Gewinn und Sichtbarkeit |
| Video-Assets (LUTs, Animationen, Edits) | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $50–$500 Ideal für: Filmemacher:innen, YouTuber:innen, Cutter:innen | • Video ist das meistkonsumierte Medienformat online • Produkte wie LUTs, Übergänge, Overlays usw. • Hohe Profitabilität mit cineastischen oder Social-tauglichen Tools |
| 3D-Modelle | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $29–$500 Ideal für: Game-Entwickler:innen, Architekt:innen, VR/AR-Creators | • Hoch skalierbar: Ein Modell verkauft sich an Tausende Käufer • Gefragt in Gaming, VR und Metaverse-Projekten • Einzeln oder als Umgebungs-Bundle verkaufbar |
| Digitale Dienstleistungen | Gewinnmarge: 50–80% Startkosten: $29–$200 Ideal für: Berater:innen, Coaches, Designer:innen | • Expertise als Service verpacken • Coaching, Design, Beratung oder individuelle Pläne • Schafft Vertrauen und positioniert dich als professionelle Marke |
| Abo-Produkte | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $0–$200 Ideal für: Creators, die regelmäßig veröffentlichen | • Planbare, wiederkehrende Einnahmen • Baut langfristige Fan-Bindung und Engagement auf • Lässt sich mit einfachen Downloads bündeln |
| Design-Assets und Grafiken | Gewinnmarge: 80–90% Startkosten: $29–$200 Ideal für: Grafik-/UI-Designer:innen, Marketer | • Fonts, Icons und UI-Kits sind die Bausteine des Designs • Branchenübergreifend dauerhaft gefragt • Ein hochwertiges Asset verkauft sich hundertfach |
| Social-Media-Vorlagen | Gewinnmarge: 80–95% Startkosten: $29–$100 Ideal für: Content-Creators, Social-Media-Manager, Marken | • Fertige Canva-Layouts sparen Käufern Stunden an Designarbeit • Riesiges Publikum von 220 Mio.+ monatlichen Canva-Nutzenden • Leicht als Feed-Bundles für wiederkehrende Verkäufe zu schnüren |
| Ernährungspläne und Kochbücher | Gewinnmarge: 70–90% Startkosten: $29–$100 Ideal für: Köch:innen, Food-Blogger:innen, Ernährungsberater:innen | • Dauerhafte Nachfrage nach Rezepten und Ernährungsplänen • Kochbücher, Nischendiäten oder Wochen-/Monatspläne • Funktioniert für Laienpublikum und Profis gleichermaßen |
| KI-generierte Inhalte und Tools | Gewinnmarge: 80–95% Startkosten: $19–$50 Ideal für: Autor:innen, Designer:innen, Künstler:innen | • Junge, schnell wachsende Nische • Prompt-Packs, KI-Kunst-Bundles oder automatisch erzeugte Inhalte • Hohe Margen bei minimalem Produktionsaufwand |
| KI-Prompts | Gewinnmarge: 90–98% Startkosten: $29–$100 Ideal für: Marketer, Creators, Studierende, Lehrende | • Schnell wachsende Kategorie im Sog der generativen KI • Extrem niedrige Produktionskosten, fast sofortige Lieferung • Als fokussierte Packs oder große Prompt-Bibliotheken verkaufbar |
| PLR-Produkte | Gewinnmarge: 80–95% Startkosten: $100–$500 Ideal für: Creators, die schnell Nischen testen | • Fertige Produkte, die du umbranden und weiterverkaufen kannst • Ideal, um schnell neue Nischen zu testen oder zu erweitern • Spart Zeit gegenüber der Erstellung von Grund auf |
Die 20 besten Ideen für digitale Produkte zum Online-Verkauf
Hier sind 20 der profitabelsten Arten digitaler Produkte für 2026 – inklusive echter Beispiele und Erfolgsgeschichten von Creators.
1. E-Books
E-Books zählen durchgehend zu den besten digitalen Produkten für Einsteiger:innen. Sie sind einfach zu erstellen, brauchen weder Lager noch Versand und haben Gewinnmargen, die schwer zu schlagen sind – und du brauchst keinerlei zusätzliches Technik-Know-how für den Start.

Gewinnmarge: 60–80%
Startkosten: $29–$500
Marktgröße: 14,9 Milliarden US-Dollar weltweit
Ideal für: Content-Creators, Lehrende und Fachexpert:innen

Warum ich E-Books gewählt habe
E-Books gehören zu den Infoprodukten, für die Menschen am häufigsten Geld ausgeben. Dein Wissen in ein lehrreiches E-Book zu verwandeln, ist ein cleverer Weg, es zu monetarisieren.
Hier ein starkes Beispiel für eine Creatorin, die ein erfolgreiches E-Book-Business aufgebaut hat:
Ashley Renee, eine erfolgreiche Food-Vloggerin, begann Kochbücher zur Keto-Diät zu schreiben und zu verkaufen, nachdem ihre Food-Videos auf TikTok viral gingen. Die überwältigende Nachfrage nach ihren Rezepten gab ihr die Motivation zum Self-Publishing.

E-Books sind unglaublich vielseitig. Du kannst sie gewinnbringend verkaufen oder im Tausch gegen E-Mail-Adressen verschenken – damit werden sie zu einem starken Werkzeug für den Aufbau deines Publikums.
Wo du E-Books verkaufen kannst
- E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Amazon Kindle Direct Publishing
- Dein eigener Blog oder deine Website mit integrierter Warenkorb-Funktion
Preisspanne
Kurze E-Books (20–50+ Seiten): $5–$20
Fida Fertyaket verkauft zum Beispiel einen einfachen Detox-Guide für immerhin $6,99.

Umfassende Guides (50–150 Seiten): $19–$50
Amel Aitouche zum Beispiel, ebenfalls Creatorin auf Sellfy, verkauft Umzugs-Guides für Dubai für $34,90.

Verkaufstipp für E-Books
Ashley Renee, die allein in den ersten Monaten über 1.500 E-Books verkauft hat, empfiehlt dringend, deine Social-Media-Kanäle gezielt zu nutzen, um Traffic in deinen Shop zu bringen.
Sie postete konsequent hochwertige, unterhaltsame Inhalte rund um ihr Keto-Rezepte-E-Book. Das fesselte ihr Publikum und führte es über die Links in ihrer Bio direkt in ihren Sellfy-Shop.
2. Online-Kurse, Tutorials und Guides
Mit einem Marktvolumen von über 200 Milliarden US-Dollar weltweit gehören Online-Kurse zu den am besten skalierbaren und profitabelsten digitalen Produkten überhaupt.

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$1.000
Marktgröße: 203,8 Milliarden US-Dollar weltweit
Ideal für: Content-Creators, Lehrende, Coaches und Fachexpert:innen
Warum ich Online-Kurse gewählt habe
Anders als E-Books erzielen Online-Kurse oft höhere Preise, weil Lerninhalte als wertvoller wahrgenommen werden.
Digitale Lernprodukte sind ziemlich vielseitig und können Folgendes umfassen:
- Videolektionen, Walkthroughs und Vorlesungen
- Fertige Kurse mit mehreren Modulen
- Herunterladbare Guides und Lernmaterialien Kurse sind außerdem in praktisch jeder Nische stark gefragt. Entscheidend ist, dass das Thema ein echtes Problem löst oder eine Wissenslücke schließt. Hier ein paar E-Learning-Nischen mit wachsender Nachfrage:
- Fitness
- Ernährung
- Foto- und Videobearbeitung
- Social-Media-Präsenz
- Häkeln und Nähen
- Kunstunterricht
- Musikunterricht
Es wird noch lange dauern, bis die Nachfrage nach Online-Kursen zurückgeht. Der Schlüssel liegt darin, herauszufinden, welche Fähigkeit oder welches Spezialwissen du mit deinem Publikum teilen kannst.
Ein Beispiel für ein Nischenprodukt aus erster Hand ist Ashley Keller. Als vierfache Mutter ärgerte sie sich ständig über das fehlende Angebot an prä- und postnatalen Workouts im Netz. Nach ihrer Zertifizierung als Personal Trainerin und Spezialistin für Schwangerschafts- und Rückbildungssport entwickelte sie eigene Trainingsroutinen und gründete GlowBodyPT.

Du brauchst kein Lehramtsstudium für den Start. Wenn du etwas weißt, das Menschen wirklich weiterhilft, kannst du daraus einen Kurs machen, der dir passives Einkommen bringt und echten Mehrwert liefert.
Wo du Online-Kurse verkaufen kannst
- E-Commerce-Plattformen wie Sellfy für Videolektionen und Downloads
- Kursplattformen
- Deine eigene Website mit integrierter Kurssoftware
Preisspanne
Kurze, fokussierte Skill-Kurse (30–60 Minuten): $19–$49
Die Imperial Society of Teachers of Dancing verkauft zum Beispiel kurze herunterladbare PDF-Tutorials für $10-20.

Umfassende Kurse (3–10+ Stunden, mehrere Module): $99–$499
Ashley Kellers „12-Wochen-Plan nach der Schwangerschaft" kostet zum Beispiel $130.

Verkaufstipp für Online-Kurse
Es brauchte nur ein paar Kommentare unter einem TikTok-Video von Emma Chieppor, in denen Leute schrieben, sie würden für Excel-Shortcut-Guides zahlen. Genau deshalb entschied sie sich, Excel-Guides zu erstellen und zu verkaufen.
Wenn du also eine Fähigkeit hast, von der deine Kundschaft profitieren kann, überleg dir, ein digitales Produkt daraus zu machen.
3. Lernmaterialien und Bildungs-Downloads
Digitale Downloads, die der Zielgruppe wertvolles Wissen oder Informationen vermitteln, nennt man Bildungs-Downloads. Creators und Influencer:innen, die Lerninhalte verkaufen, konzentrieren sich meist auf ein Thema, in dem sie Expertise haben.
Gewinnmarge: 70–95%
Startkosten: $0–$100 (vor allem für Design-Tools oder Recherche-Software)
Marktgröße: Der globale E-Learning-Markt wird 2025 auf 369,7 Milliarden US-Dollar geschätzt
Ideal für: Lehrkräfte, Nachhilfelehrende, Studierende, Branchenexpert:innen und Forschende.
Warum ich Bildungs-Downloads gewählt habe
Der globale E-Learning-Markt explodiert, weil sich Menschen vom klassischen Klassenzimmer wegbewegen – hin zu selbstbestimmtem, nischenspezifischem Lernen. Online-Kurse sind weiterhin beliebt, aber es gibt eine riesige Nachfrage nach „häppchenweisen" Bildungs-Downloads, mit denen Schüler:innen, Lehrkräfte oder Hobbyist:innen lernen können, ohne den hohen Preis eines Universitätskurses.
Bildungsprodukte gibt es in vielen Formen. Unterrichtsentwürfe sind bei Lehrkräften, die frische Ideen für den Unterricht suchen, immer stark gefragt. Lernhilfen und Workbooks helfen beim Prüfungslernen oder beim Erschließen neuer Themen. Karteikarten sind perfekt für Sprachenlernende. Du kannst auch Anleitungen verkaufen, die als „How-to"-Guides für Fähigkeiten wie Holzbearbeitung oder Software-Shortcuts dienen.
Ideas Education verkauft zum Beispiel über einen Sellfy-Shop ein herunterladbares Paket „Adaptable Activities for your Language Lessons" – nach dem simplen Prinzip „eine Datei, ein klares Ergebnis".

Wo du Lernmaterialien verkaufen kannst
- E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Digitale Marktplätze wie TPT
- Deine eigene Website mit integrierter Download- oder Zahlungssoftware
- Dein eigener Blog oder deine Website mit integrierter Warenkorb-Funktion
Verkaufstipp für Lernmaterialien
Jen Regan, eine Lehrerin, die online erfolgreich Unterrichtsentwürfe im Wert von über $100.000 verkauft hat, erzählt, wie du mit deinen Lernmaterialien Geld verdienen kannst:
„Anfangs habe ich einfach Materialien hochgeladen, die ich in meinem eigenen Unterricht verwendet habe. Als ich anfing, von zu Hause aus mehr Ressourcen zu erstellen, konnte ich ausbauen und mehr Zeit in meine Projekte stecken. Ich habe mich von Artikeln für $1,50 zu umfassenden Schreibmaterialien für $50 hochgearbeitet, die Lehrkräfte Jahr für Jahr nutzen können."
4. Vorlagen und Planer
Digitale Vorlagen sind vorgestaltete Dateien, die du mit eigenen Inhalten anpassen kannst – ob Excel-Vorlage, Notion-Board, digitaler Planer oder Canva-Vorlage.

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$100
Marktgröße: 100,2 Milliarden US-Dollar weltweit
Ideal für: Content-Creators, Lehrende, Coaches und Unternehmer:innen, die skalierbare Produkte mit geringen Fixkosten suchen
Warum ich Vorlagen und Planer gewählt habe
Digitale Vorlagen sind eine Art kreative Abkürzung: Sie helfen dir, Dinge schneller zu erledigen, ohne den Stress, bei null anzufangen. Es klingt vielleicht banal, aber digitale Vorlagen sind so vielseitig, dass sie von Creators bis Unternehmer:innen alle nutzen – genau deshalb sind sie durchgehend stark gefragt.
Hier eine Liste digitaler Vorlagen, die sich richtig gut verkaufen:
- Lebenslauf und CV
- Notion-Boards
- Excel- und Google-Sheets-Tabellen
- Planer- oder Journal-Vorlagen
- Website- und Shop-Themes
- Canva-Vorlagen
- Vorlagen für Social-Media-Posts
- E-Book- oder Workbook-Vorlagen
Aly von Neat Pages PH verkauft in ihrem Sellfy-Shop alle möglichen digitalen Vorlagen. Ihr Angebot reicht von Notion-Vorlagen über Life-Audit-Planer bis zu Budget-Tabellen.

Wo du Vorlagen verkaufen kannst
- E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Digitale Marktplätze
- Deine eigene Website mit integrierter Download- oder Zahlungssoftware
- Dein eigener Blog oder deine Website mit integrierter Warenkorb-Funktion
Preisspanne
Einfache Vorlagen (Basis-Planer oder Lebensläufe): $5-$20
- Mittlere Vorlagen (mehrseitige Planer, Business-Kits, Präsentationsdecks): $15-$50 Zara Simon-Ogan verkauft zum Beispiel ihren EfikZara's Haircare Planner für $15.

Premium-Vorlagen (anpassbare Bundles, Notion-Boards oder nischenspezifische Toolkits): $50-$200+
Verkaufstipp für digitale Vorlagen
Shay von The Pink Ink hat ihr Business rund um simple, zweckmäßige Planer für vielbeschäftigte Mütter aufgebaut. Ihr Rat:
„Konzentriere dich auf einen klaren Zweck, halte deinen Planer einfach – dann wird er bei deiner Zielgruppe funktionieren."
5. Printables
Printables sind digitale Produkte, die deine Kundschaft herunterladen und zu Hause ausdrucken kann: Planer, Arbeitsblätter, Kunstdrucke und mehr.

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$100
Marktgröße: Genaue Zahlen gibt es nicht, aber Sellfy-Creators verkaufen im Schnitt rund 32.000 Printables pro Jahr.
Ideal für: Content-Creators, Lehrende, Coaches und Unternehmer:innen, die skalierbare Produkte mit geringen Fixkosten suchen

Warum ich Printables gewählt habe
Genau wie Vorlagen sind sie ein einfacher, unkomplizierter Weg, Ideen in Produkte zu verwandeln, die dauerhaft passives Einkommen bringen.
Printables decken eine riesige Bandbreite ab – hier die beliebtesten Typen, die sich konstant gut verkaufen:
- Planer und Kalender
- Arbeits- und Aktivitätsblätter
- Kunstdrucke und Wanddeko
- Budget- und Finanz-Tracker
- Ernährungspläne und Rezeptkarten
- Checklisten und To-do-Listen
- Journale und geführte Notizbücher
- Einladungen und Grußkarten Printable Treats nutzt Sellfy zum Beispiel, um alles vom Eiffelturm bis zu weihnachtlichen Cliparts als druckbare Packs zu verkaufen.

Wo du Printables verkaufen kannst
- E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Marktplätze wie Creative Fabrica
- Deine eigene Website oder dein Blog für den Direktverkauf
- Kreativ-Marktplätze für Nischen-Printables
Preisspanne
Einfache Artikel (einseitige Planer, Ausmalseiten, Lesezeichen): $2–$8+
Premium-Angebote (umfassende Planer, editierbare Vorlagen, Bundles): $20–$50+
Kunstdrucke (digitale Wandkunst, Illustrationen, Zitate): $5–$50+
Verkaufstipp für Printables
Printables und Vorlagen gehören zu den erfolgreichsten Produkten auf Pinterest – du kannst Printables auf Pinterest verkaufen, direkt über einen Sellfy-Shop-Link in deinem Profil. Ein weiterer starker Weg, mit Printables zu verdienen, ist Sellfys Print-on-Demand: Deine Kundschaft kann physische Exemplare deiner Designs bestellen, während du dir Logistik und Lagerhaltung komplett sparst.

6. Digitale Kunst
Wenn du Künstler:in bist, werden deine Fähigkeiten in digitaler Kunst dauerhaft gefragt sein, und die meisten Menschen nehmen bereitwillig an, was du zu bieten hast

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$80
Marktgröße: soll bis 2033 weltweit 19 Milliarden US-Dollar erreichen
Ideal für: Bildende Künstler:innen, Illustrator:innen, Designer:innen und Content-Creators
Warum ich digitale Kunst gewählt habe
Digitale Produkte müssen nicht immer rein funktional sein. Als bildende:r Künstler:in, Designer:in oder Content-Creator kannst du deine Kunst in Produkte verwandeln, die Menschen online begeistert kaufen.
Hier ein paar gängige Arten digitaler Kunst, die dir online begegnen:
- Digitale Illustrationen und digitale Malerei: Handgezeichnet mit Tools wie Procreate, Fresco oder Adobe Photoshop.
- Fotobasierte Kunst: Bearbeitungen, Collagen oder manipulierte Fotografie, die Bildern einen eigenen kreativen Dreh gibt.
- Vektor- und Pixelgrafiken: Von Icons und UI-Elementen bis zu Pixel Art und Retro-Assets.
- 3D-Renderings und Modelling: Szenen, Charaktere und Produkte, gestaltet mit Blender, Maya oder ähnlicher Software.
- NFTs und Krypto-Kunst: Digitale Sammlerstücke oder Werke mit Blockchain-Eigentumsnachweis.
- Druckbare Kunst: Für den physischen Gebrauch gestaltet, aber als Download geliefert (Poster, Planer oder Einladungen).
Hier ein paar echte Erfolgsgeschichten:
SilverLyons ist eine digitale Künstlerin aus Kalifornien. Sie erstellt Emotes und Bit-Badges für Twitch-Streamer:innen, manche zum Verkauf, manche gratis.

Ein weiteres starkes Beispiel ist Kyle Martin, der auf YouTube Malerei unterrichtet und seine Fähigkeiten zugleich zu Geld macht, indem er Originalwerke über seinen Sellfy-Shop verkauft.

Wo du digitale Kunst verkaufen kannst
- E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Marktplätze wie ArtStation oder Creative Market
- Deine eigene Website oder dein Portfolio-Shop
- Social-Plattformen wie Instagram oder DeviantArt zur Promotion
Preisspanne
Einsteiger-Printables und Design-Assets (z. B. Zitatkunst, minimalistische Designs, Emotes, Badges): $1-$5+
Mittleres Segment: $5-$50
Digitale Kunstdrucke (einzeln oder kleine Sets, hochwertige Visuals): $5-$100+
Verkaufstipp für digitale Kunst
Helen Brox ist Illustratorin, Handletterin und Wandmalerin – außerdem Mitgründerin einer Illustrationsagentur und Galerie in Oslo.
Sie nutzt Sellfys Print-on-Demand, um ihre digitale Kunst in Poster, Leinwände und mehr zu verwandeln. Ihre Kunst, sagt sie, sollte nicht nur auf der Staffelei oder dem Bildschirm leben, sondern auch die Rechnungen bezahlen.
7. Musik und Soundeffekte
Von YouTuber:innen über Filmcutter:innen bis zu Game-Entwickler:innen: Alle brauchen Hintergrundmusik, Soundeffekte und Audio-Cues, um ihre Arbeit zum Leben zu erwecken. Wenn du Musiker:in, Beatmaker:in oder Sounddesigner:in bist, ist der Verkauf von Audiodateien online einer der naheliegendsten Wege, dein Talent zu monetarisieren.

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$500
Marktgröße: Der globale Markt für Stock-Musik soll bis 2030 58,81 Milliarden US-Dollar erreichen
Ideal für: Musiker:innen, Producer, Podcaster:innen und Content-Creators
Warum ich Musik und Soundeffekte gewählt habe
Digitale Produkte rund um Musik oder Sound glänzen besonders, wenn du dich auf ein Nischenpublikum konzentrierst.
Ein Beispiel für ein fandom-getriebenes Soundeffekt-Business ist Kiennen Schade, der ein Star-Wars-Hobby in ein Soundfont-Business verwandelt hat, indem er individuelle Lichtschwert-Soundfonts und passendes Merch an Star-Wars-Fans verkauft. Über seinen Sellfy-Shop vertreibt er einzigartige Audiodateien und Print-on-Demand-Merch direkt an Star-Wars-Begeisterte.

Und wenn Leute dein Album, deine Band oder deinen Podcast lieben, wollen sie oft auch Dinge, die ein Stück deiner Kunst tragen. Mit Print-on-Demand verkaufst du gebrandetes Merch direkt aus deinem Sellfy-Shop und zahlst die Produktion erst, wenn ein Verkauf reinkommt.
Wo du Musik verkaufen kannst
- E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Stock-Musik-Bibliotheken
- Patreon oder Mitgliedschaftsplattformen für exklusive Audio-Packs
- Deine eigene Website mit integriertem Player und Download-Shop
Preisspanne
Einzelne Soundeffekte: $2–$15
Kiennen Schade zum Beispiel verkauft Lichtschwert-Soundeffekte für $11,50 pro Stück auf Sellfy.
Musik-Loops oder kleine Packs: $15–$40
Einer von Sellfys Creators, TheNatan, verkauft zum Beispiel VST-Plugins und Beat-Pack-Bundles.

Komplette Alben, Bundles oder kommerzielle Lizenzen: $50–$200+
Verkaufstipp für Musik und Soundeffekte
Arnaud Krakowka, der auf Sellfy Drum-Tracks verkauft, betont, wie wichtig die richtige Lizenzierung deiner Arbeit ist:
„Wenn du deinen Song auf Plattformen wie YouTube, iTunes oder Spotify veröffentlichen willst, brauchst du eine kommerzielle oder exklusive Lizenz. Sobald du sie gekauft hast, behältst du den kompletten Erlös – ohne Tantiemen."
8. Notenblätter
Der Verkauf digitaler Notenblätter ist zu einer zunehmend profitablen Nische geworden, weil Musizierende immer stärker auf Online-Inhalte setzen. Diese Produkte sind herunterladbare Partituren (PDF-Noten, teils mit begleitendem Übungs-Audio oder MIDI), die Menschen helfen, Stücke schneller zu lernen und aufzuführen. IMARC schätzt den globalen Markt für digitale Musikinhalte 2024 auf 23,7 Mrd. US-Dollar, mit einer Prognose von 48,6 Mrd. bis 2033.
Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$150
Marktgröße: Der globale Markt für digitale Musikinhalte soll bis 2033 48,6 Milliarden US-Dollar erreichen
Ideal für: Komponist:innen, unabhängige Musiker:innen, Arrangeur:innen und Musiklehrkräfte mit eigenen Stücken oder Arrangements
Warum ich Notenblätter gewählt habe
Immer mehr Musizierende zahlen lieber für den sofortigen Zugang zu guten Noten, statt nach kostenlosen Tabs oder Scans zu suchen. Das eröffnet Komponist:innen und Lehrenden eine große Chance. Ein Paradebeispiel ist Austin Farwell, der sich ein Publikum aufgebaut hat, indem er kurze, emotional präzise Stücke schrieb, die sich auf TikTok und Instagram schnell verbreiteten. Mit der Popularität kam immer dieselbe Anfrage: die Noten. Irgendwann hörte er auf, PDFs per E-Mail zu verschicken, und stellte seine Kompositionen stattdessen auf Sellfy zum Verkauf.

Wo du Notenblätter verkaufen kannst
- Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Kreativ-Marktplätze
- Deine eigene Website oder Portfolio-Seite mit integrierten Zahlungslinks für den Direktverkauf
Preisspanne
Einzelne Partituren: ~$3–$8 pro Song/Stück
Bundles oder Songbooks: ~$15–$40 für Sammlungen mit mehreren Stücken
9. Foto-Presets
Wenn du weißt, wie man Lightroom-Presets erstellt, und schon Komplimente dafür bekommen hast, wie cineastisch deine Fotos wirken, ist das ein weiterer starker Weg, um als Fotograf:in Geld zu verdienen.

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$100
Marktgröße: Der globale Markt für Bildbearbeitungssoftware wird 2025 auf 46,36 Milliarden US-Dollar geschätzt
Ideal für: Fotograf:innen, Influencer:innen und Content-Creators, die ihren Bearbeitungsstil monetarisieren wollen
Warum ich Foto-Presets gewählt habe
Foto-Presets machen die Bildbearbeitung schneller, geben deinen Aufnahmen den typischen Look – und die Leute können nicht genug davon bekommen. Für Fotograf:innen gehören sie zu den am leichtesten verkäuflichen digitalen Produkten. Einmal erstellt, kannst du ein Set endlos verkaufen, ohne zusätzlichen Aufwand.
All das macht den Verkauf von Presets zu einem der einfachsten Wege für Fotograf:innen, passives Einkommen zu erzielen.
Hier ein Beispiel dafür, wie aus einer professionellen Fotografie-Fähigkeit ein skalierbares digitales Produkt wird:
Tobias Friedrich, ein professioneller Unterwasserfotograf, zeigt das hervorragend. Er verkauft seine eigenen Lightroom-Presets über seinen Sellfy-Shop und hat damit seinen Bearbeitungs-Workflow in eine stetige Einnahmequelle verwandelt.

Wo du Presets verkaufen kannst
- E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Kreativ-Marktplätze
- Deine eigene Fotografie-Website oder dein Portfolio
Preisspanne
Starter-Packs mit einer Handvoll Presets: $10–$25
Nischen- oder Spezial-Packs: $30–$50
Premium-Bundles (20+ Presets mit eigenem Look): $50–$150+
Der bekannte YouTube-Creator Christian Mate Grab bietet zum Beispiel ein Pack mit 40+ Presets für $20 an.

Verkaufstipp für Foto-Presets
Tobias Friedrich berichtet von seinen Erfahrungen mit dem Preset-Verkauf auf Sellfy:
„Wenn du digitale Produkte wie Lightroom-Presets verkaufst, zählen vor allem zwei Dinge: dass dein Produkt funktioniert und dass du eine Plattform wählst, die den Verkauf einfach macht. Genau deshalb habe ich mich für Sellfy entschieden – und bin seitdem zufrieden."
10. Stockfotografie
Allen Unkenrufen zum Trotz bleibt Stockfotografie eines der gefragtesten digitalen Produkte.
Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$100
Marktgröße: Die Stockfotografie-Branche soll bis 2032 9,3 Milliarden US-Dollar überschreiten
Ideal für: Fotograf:innen, Influencer:innen und Content-Creators, die ihren Bearbeitungsstil monetarisieren wollen
Warum ich Stockfotografie gewählt habe
Die meisten Creators, bildenden Künstler:innen und Grafikdesigner:innen können sich ihre Arbeit ohne Stockfotografie nicht vorstellen – das macht sie zu einem stark nachgefragten digitalen Produkt.
Auf den ersten Blick scheint der Verkauf über Plattformen wie Shutterstock und Getty Images naheliegender, aber die nehmen einen großen Anteil, setzen die Regeln, und deine Arbeit geht oft in der Masse unter.
Damit dort regelmäßig Verkäufe zustande kommen, müssen deine Fotos wirklich herausstechen. Deshalb entscheiden sich viele Fotograf:innen dafür, ihre Bilder über den eigenen Onlineshop zu verkaufen.
Die Fotografin Kelly Prince-Wright macht das zum Beispiel so: mit kuratierten Fotopacks rund um bestimmte Stimmungen und Ästhetiken.

Wo du Stockfotografie verkaufen kannst
- E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Marktplätze wie Shutterstock, Adobe Stock, Getty Images
- Deine eigene Website oder dein Portfolio-Shop
Preisspanne
Einzelnes Stockfoto: $5–$20
Kleine Themen-Bundles: $10–$50
Premium-Kollektionen oder kommerzielle Lizenzen: $100–$300+
Verkaufstipp für Stockfotos
Hier ein exzellenter Rat, den ich in einer Diskussion in der Adobe Community gefunden habe:
„Verkauf deine Fotos über deine eigene Seite oder direkt an Agenturen und Designer – nicht für einen Dollar auf Stock-Plattformen. Wer seine besten Aufnahmen für $1,29 an Adobe oder andere abgibt, entwertet die eigene Arbeit und schadet allen Fotograf:innen."
11. Videoinhalte, Animationen und Editing-Produkte
Video ist die meistkonsumierte Form von Online-Medien – und damit eine der profitabelsten Kategorien digitaler Produkte.

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $50–$500 (je nach Tools und Plugins)
Marktgröße: Der globale Markt für Videobearbeitungs- und Animationssoftware soll bis 2030 4,78 Milliarden US-Dollar überschreiten.
Ideal für: Filmemacher:innen, YouTuber:innen, Animator:innen, Cutter:innen und Digital-Marketer.
Warum ich Videoinhalte und Editing-Produkte gewählt habe
Ob Social-Media-Reels, YouTube-Tutorials oder professionelle Werbespots: Creators brauchen Tools, die ihnen Zeit sparen und hochwertige Inhalte ermöglichen.
Ein hervorragendes Beispiel für ein gefragtes digitales Videoprodukt sind LUTs (Look-Up Tables). Sie vereinfachen das Color Grading, weil sie cineastische Looks mit einem Klick anwenden.
Christian Maté Grab hat seine Leidenschaft für Reisevideos in ein sechsstelliges Business verwandelt, indem er eigene LUTs auf Sellfy verkauft – und Filmemacher:innen und Fotograf:innen überall die Werkzeuge für seinen typischen Look gibt.

Wo du Video-Editing-Produkte verkaufen kannst
- E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Kreativ-Marktplätze wie Motion Array und Envato Elements
- Deine eigene Website oder dein Portfolio-Shop.
Preisspanne
Einzelne Animationen und Overlays: $5–$20
Christian zum Beispiel verkauft Overlays für rund $10.

Vorlagenpakete oder Übergänge: $30–$80
Gleichzeitig verkauft er ein Master-Bundle für $69.

Premium-Bundles (Sammlungen mit mehreren Assets): $100–$300+
Verkaufstipp für Video
Du bist nicht auf Produkte wie LUTs oder Presets beschränkt. Mit Sellfy kannst du zum Beispiel auch VOD-Inhalte (Video on Demand) verkaufen – von Tutorials bis zu Mini-Dokumentationen. Ein weiterer starker Weg, dein Wissen in Produkte zu verwandeln, die noch lange nach der Veröffentlichung Geld einbringen.
12. 3D-Modelle
Während die Gaming-, VR- und Metaverse-Branchen explodieren, war die Nachfrage nach hochwertigen, fertigen Assets nie größer. Mit 3D-Modellen sparen sich Entwickler:innen und Designer:innen das zeitraubende Modellieren jedes einzelnen Objekts – das macht sie zu einem hochwertigen Nutzprodukt.
Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$500
Marktgröße: Der Markt für 3D-Mapping und -Modellierung soll bis 2028 12,1 Milliarden US-Dollar erreichen
Ideal für: Game-Entwickler:innen, Architekt:innen, VR/AR-Creators und 3D-Hobbyist:innen
Warum ich 3D-Modelle gewählt habe
Für Creators bieten 3D-Modelle enorme Skalierbarkeit. Hast du einmal einen Charakter, ein Fahrzeug oder ein Architektur-Asset modelliert, kannst du die Datei tausendfach an Studios und unabhängige Creators weltweit verkaufen.
Plaggy zeigt das perfekt: Mit hochdetaillierten Modellen speziell für virtuelle Umgebungen macht Plaggy aus technischem Können ein schlankes digitales Business.

Wo du 3D-Modelle verkaufen kannst
- Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- 3D-Marktplätze (Unity Asset Store, Unreal Engine Marketplace, CGTrader)
- Spezialisierte Portfolio-Seiten mit integriertem Checkout
Preisspanne
Einzelne Low-Poly-Assets/Props: $5–$30
Komplexe Charaktere oder gerigte Modelle: $50–$150
Asset-Bundles (Umgebungs-Packs): $100–$400+
Verkaufstipp für 3D-Modelle
Liefere immer mehrere Dateiformate mit (etwa .OBJ, .FBX und .STL), damit deine Produkte mit Blender, Unity, Unreal Engine und anderer Software kompatibel sind.
13. Digitale Dienstleistungen
Online-Dienstleistungen können eine große Bandbreite abdecken – von technisch bis kreativ und alles dazwischen. Die Softwarebranche zum Beispiel wächst permanent, was diese Nische besonders attraktiv macht.

Gewinnmarge: 50–80%
Startkosten: $29–$200
Marktgröße: Der globale Markt für Freelancing und digitale Dienstleistungen soll bis 2030 500 Milliarden US-Dollar überschreiten
Ideal für: Designer:innen, Berater:innen, Coaches, Marketer, Entwickler:innen und Creators mit Spezialwissen

Warum ich digitale Dienstleistungen gewählt habe
Nicht jedes digitale Produkt muss ein Download sein. Mit digitalen Dienstleistungen können Creators ihre Expertise verpacken und als Produkt verkaufen.
Hier ein paar Beispiele für beliebte digitale Dienstleistungen, die sich gut verkaufen:
- Designleistungen
- Coaching und Beratung
- Content-Erstellung
- Technik und Entwicklung
- Individuelle Ernährungs- und Trainingspläne
- Astrologie-Charts
- Umzugsberatung Dienstleistungen über einen Onlineshop zu verkaufen, hält Zahlungen einfach, schützt deine Zeit und positioniert dich als professionelle Marke statt als weitere:r Freelancer:in.
Du kannst Dienstleistungen problemlos mit klassischen digitalen Produkten kombinieren – so wie Medina und Mary von Coach Medina NYC, die hervorragend zeigen, wie sich Coaching-Angebote mit einmaligen digitalen Produkten verbinden lassen.

Wo du digitale Dienstleistungen verkaufen kannst
- Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Freelance-Plattformen wie Upwork
- Eigene Websites und Portfolios
Preisspanne
Kurze Aufgaben oder Einzelsitzungen: $25–$150
Coach Medina NYC bietet zum Beispiel ein Abo für persönliches Coaching vor Ort für $100 an.

Spezialisierte Pakete: $200–$1.000
Premium-Beratung oder -Coaching: $1.000+
Verkaufstipp für digitale Dienstleistungen
Bau Vertrauen auf, indem du eine kostenlose Beratung oder einen Gratis-Download gegen eine E-Mail-Adresse anbietest. Mit Plattformen wie Sellfy sammelst du Adressen und verschickst später Kampagnen über das eingebaute E-Mail-Marketing-Tool.

14. Abo-Produkte
Anders als einmalige digitale Dienstleistungen bieten Abo-Produkte Creators einen Weg, gelegentliche Käufer:innen in langfristige Unterstützer:innen zu verwandeln.
Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $0–$200
Marktgröße: Der globale Abo-Markt soll bis 2028 2,3 Billionen US-Dollar erreichen
Ideal für: Creators, die regelmäßig Inhalte veröffentlichen
Warum ich Abo-Produkte gewählt habe
Abos machen aus Einmalkäufer:innen langfristige Fans und helfen dir, planbare, wiederkehrende Einnahmen aufzubauen. Das kann alles sein: exklusive Tutorials, Premium-Newsletter, Trainingspläne oder Ressourcen nur für Mitglieder.
Coach Charlie Caruso verkauft zum Beispiel individuelle Trainingspläne über seinen Sellfy-Shop – und für alle, die mehr Begleitung wollen, bietet er ein 1:1-Coaching-Abo an. Eine einfache Art, Kund:innen persönlich zu betreuen und zugleich stetige wiederkehrende Einnahmen aufzubauen.

Diese fortlaufende Beziehung macht Abonnent:innen engagierter, loyaler und über die Zeit oft wertvoller als Einmalkund:innen.
Wo du Abo-Produkte verkaufen kannst
- Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Mitgliedschaftsplattformen wie Patreon
- Deine eigene Website mit Abo-Plugins
Preisspanne
Einsteiger-Mitgliedschaften: $5–$15/Monat
Premium-Abos (Fitness, Business, Coaching): $20–$100/Monat
High-Ticket-Zugang (exklusive Communities, 1:1-Coaching): $200+/Monat
Verkaufstipp für Abo-Produkte
Das Beste an Abos: Du kannst sie mühelos mit einfachen Downloads kombinieren. Sellfy macht das noch leichter, weil du keine Abo-App in deinen Shop integrieren musst – alles ist eingebaut und sofort einsatzbereit.

15. Design-Assets und Grafiken

Gewinnmarge: 80–90%
Startkosten: $29–$200
Marktgröße: Der globale Markt für Design-Assets soll 2025 100,2 Milliarden US-Dollar erreichen
Ideal für: Grafikdesigner:innen, Illustrator:innen, UI/UX-Creators und Content-Marketer
Warum ich Design-Assets und Grafiken gewählt habe
Fonts, Logos, Icons und UI-Kits sind die Bausteine des modernen Marketings. Das macht Design-Assets zu einem der verlässlichsten digitalen Produkte, die du verkaufen kannst. Ein einziges Design-Asset kann hunderte Verkäufe generieren, ohne dass du weiter etwas tun musst.
Ein Beispiel für ein gemeinschaftliches Asset-Business, das aus interner Kreativarbeit entstanden ist, sind FGDesigners, eine Gruppe von Creators aus Schweden. Sie begannen mit Fonts, Mockups, Icons und Mustern für eigene Projekte und beschlossen dann, daraus einen Onlineshop zu machen.

Wo du Design-Assets verkaufen kannst
- Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Kreativ-Marktplätze
- Eigene Websites oder Portfolios
Preisspanne
Kleine Packs: $1–$20
MadMoneyBanks ist Streamer und Content-Creator und verkauft Logos und Kanalbanner-Vorlagen für $3-10 pro Stück.

Mittlere Bundles und Premium-Assets: $20–$300+
Verkaufstipp für Design-Assets
Die Welt – oder zumindest die Kenner:innen auf Reddit – braucht nicht noch mehr generischen Content. Entwickle einen eigenen Stil, der dich über den KI-Einheitsbrei hebt.
16. Social-Media-Vorlagen
Vorgestaltete Canva-Layouts sind vielseitige digitale Assets, die funktionieren, weil sie Zeit sparen und das Branding konsistent halten. Es sind fertige Canva-Vorlagen (für Posts, Stories, Karussells usw.), die sich in Minuten anpassen lassen, statt alles von Grund auf zu gestalten.
Gewinnmarge: 80–95%
Startkosten: $29–$100
Marktgröße: Social-Media-Vorlagen sind Teil des breiteren globalen Marktes für digitale Assets im Wert von 100,2 Milliarden US-Dollar
Ideal für: Content-Creators, Social-Media-Manager, kleine Marken und Digital-Marketer, die schnell markenkonforme Visuals brauchen
Warum ich Social-Media-Vorlagen gewählt habe
Canva berichtet, dass die Plattform monatlich von über 220 Mio. Menschen genutzt wird (und Nutzende bereits über 25 Mrd. Designs erstellt haben). Diese Größenordnung macht daraus einen riesigen Markt.
Der Sellfy-Shop Blush Bloom Aesthetics verkauft zum Beispiel das Pack „Serene Aesthetic Instagram Canva Template" mit 68 Post-Vorlagen und 68 passenden Story-Vorlagen – alle sofort bearbeitbar.

Wo du Social-Media-Vorlagen verkaufen kannst
- Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Kreativ-Marktplätze
- Deine eigene Website oder Portfolio-Seite mit integrierten Zahlungslinks für den Direktverkauf
Preisspanne
Einfache Packs: ~$5–$15
Komplette „Feed"-Bundles ~$15–$50
17. Ernährungspläne, Rezepte und Kochbücher
Einfache Rezeptsammlungen, Kochbücher mit Thema oder saisonale Ernährungspläne bedienen alle dasselbe Bedürfnis: leckere, verlässliche und einfache Essensideen. Und weil du sie einmal erstellst und ein Leben lang verkaufst, eignen sie sich perfekt für passives Einkommen.

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$100
Marktgröße: Der globale Markt für digitalen Rezeptkonsum soll bis 2031 1.706,3 Millionen US-Dollar erreichen
Ideal für: Köch:innen, Food-Blogger:innen, Ernährungsberater:innen
Warum ich Ernährungspläne, Rezepte und Kochbücher gewählt habe
Laut Statista verkaufen sich Rezepte ziemlich gut: Ganze 43% der Internetnutzenden weltweit holen sich ihre Essensinspiration von Rezept-Websites.
Hier ein paar beliebte Beispiele für digitale Produkte rund ums Essen:
- Rezept-E-Books oder Kochbücher: Ashley Renee hat ihr Publikum mit angesagten Rezepten aufgebaut und diesen Schwung dann in Verkäufe verwandelt – mit einem Keto-Kochbuch in ihrem Sellfy-Shop.
- Wochen-/Monatspläne: Die ganzheitliche Gesundheitscoachin Tahlia Skye verkauft Kochbücher mit gesunden Rezepten in ihrem Sellfy-Shop.
- Individuelle oder Nischen-Ernährungspläne (z. B. für Sportler:innen oder bei Unverträglichkeiten): Kyle Kuznik, ein Bodybuilder mit über 300.000 Abonnent:innen auf Instagram, verkauft individuelle Bulking- und Cutting-Ernährungspläne in seinem Sellfy-Shop.
Preisspanne
Einzelne Rezepte oder Mini-E-Books: $5–$15
Komplette Kochbücher oder mehrwöchige Ernährungspläne: $20–$50
Premium- und individualisierte Pläne (z. B. maßgeschneiderte Diäten): $50–$150+
Verkaufstipp für Ernährungspläne, Rezepte und Kochbücher
Deine Produkte in klare Kategorien zu ordnen und Bestseller hervorzuheben, verbessert das Kundenerlebnis und steigert deine Kochbuch- und Rezeptverkäufe.

18. KI-generierte Inhalte und Tools
KI-Tools haben eine ganz neue Welt an Ideen für digitale Produkte erschlossen.
Gewinnmarge: 80–95%
Startkosten: $19–$50
Marktgröße: Der globale Markt für generative KI soll 2026 394,66 Milliarden US-Dollar erreichen
Ideal für: Autor:innen, Künstler:innen, Designer:innen und alle, die neugierig auf KI sind
Warum ich KI-generierte Inhalte und Tools gewählt habe
Ob Prompt Engineering oder KI-generierte Kunst: Menschen suchen nach fertigen, hochwertigen Inhalten. Wenn du weißt, wie man einzigartige KI-Visuals erstellt, sitzt du auf wertvollen digitalen Assets.
Hier ein paar beliebte Formate, die sich verkaufen:
- ChatGPT-Prompt-Packs
- KI-generierte Bilder
- Print-on-Demand-Merch
- KI-Prompt- und Kunst-Bundles

Am besten verkaufst du KI-Kunst über eine Plattform, auf der du digitale Downloads und Print-on-Demand-Produkte in einem Shop kombinieren kannst. So verkaufst du Dateien und physisches Merch ohne zusätzliche Tools oder Einrichtung.
Wo du KI-generierte Kunst verkaufen kannst
- Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Kreativ-Marktplätze
Preisspanne
Die Preise hängen davon ab, welche Art von Produkt du verkaufen willst. Mehr dazu, wie du digitale Produkte bepreist, erfährst du in diesem Beitrag.
Verkaufstipp für KI-Produkte
Sich auf den echten Nutzen für eine bestimmte Nische zu konzentrieren statt auf die Technologie ist eine clevere Strategie beim Verkauf von KI-Produkten. Wenn du authentisch bleibst und Nischenplattformen wie Reddit nutzt statt allgemeiner, generischer Pitches, gewinnst du das Vertrauen der Leute.
19. KI-Prompts
KI-Prompt-Packs haben sich im Sog der generativen KI zu einer heißen neuen Produktkategorie entwickelt. Im Kern sind es kuratierte Bibliotheken mit Text-Prompts (oft als PDF, Notion-Seite oder DOC geliefert), die Menschen helfen, bessere Ergebnisse aus KI-Tools wie ChatGPT zu holen.
Gewinnmarge: 90–98%
Startkosten: $29–$100
Marktgröße: KI-Prompts sind Teil des schnell wachsenden globalen Marktes für generative KI mit prognostizierten 394,66 Milliarden US-Dollar für 2026
Ideal für: technikaffine Marketer, Content-Creators, Studierende und Lehrende, die wirksame KI-Prompts für konkrete Aufgaben schreiben können
Warum ich KI-Prompts gewählt habe
Die potenzielle Zielgruppe für Prompt-Packs ist riesig: Business Insider berichtet, dass ChatGPT täglich rund 2,5 Mrd. Nutzernachrichten verarbeitet – ein deutliches Signal für ein gewaltiges Publikum für „Prompt as a Product".
Indem du deine Expertise im „Reden mit KI" verpackst, gibst du weniger technikaffinen Nutzenden eine Abkürzung zu guten Ergebnissen, ganz ohne Trial and Error. ICC Digitale Store verkauft zum Beispiel ein „10 Prompts Pack: Detailed Buyer Profile Creation" als schlankes Prompt-PDF, mit dem sich schnell eine Marketing-Persona bauen lässt.

Plattformen für den Vertrieb von KI-Prompts
- Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Allgemeine digitale Marktplätze
- Spezialisierte Marktplätze für KI-Prompts
Preisspanne
Kleine Prompt-Packs: ~$5–$15 für ein fokussiertes Set an Prompts
Große Prompt-Bibliotheken: ~$15–$30+ für umfangreiche oder nischige Prompt-Sammlungen
20. PLR-Produkte
PLR-Produkte (Private Label Rights) sind ein schneller Weg, um fremde digitale Güter als eigene zu verkaufen.
Gewinnmarge: 80–95%
Startkosten: $100–$500
Marktgröße: Genaue Zahlen gibt es nicht, aber PLR-Marktplätze melden jedes Jahr Zehntausende weiterverkaufbare digitale Produkte, die den Besitzer wechseln
Ideal für: digitale Creators, Influencer:innen und Unternehmer:innen, die neue Nischen testen
Warum ich PLR-Produkte gewählt habe
PLR-Produkte sind fertige digitale Artikel, die du kaufen, umbranden und als eigene weiterverkaufen kannst. So startest du schnell, ohne bei null anzufangen.
Du kannst sie an deine Marke anpassen: Cover ändern, Texte anpassen oder dein Logo hinzufügen. PLR ist eine großartige Möglichkeit, deinen Katalog schnell zu erweitern oder eine neue Nische zu testen, ohne viel Zeit in die Erstellung von Grund auf zu stecken.
Sellfy macht es einfach, PLR-Produkte umzubranden und weiterzuverkaufen – mit simplen Uploads und sofortiger Lieferung. Du bekommst einen professionellen Onlineshop, eingebaute Zahlungsoptionen und volle Kontrolle über die Preise, damit mehr Gewinn bei dir bleibt.
Creators nutzen diese PLR-Assets oft als Bausteine ihres digitalen Shops:
- E-Books, Guides und Printables
- Kurse, Tutorials und fertige Lernpakete
- Vorlagen und Tabellen
- Grafiken, Fonts und visuelle Assets für schnelles Rebranding
Wo du PLR-Produkte verkaufen kannst
- Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
- Kreativ-Marktplätze
Preisspanne
Die Preise hängen von der Art des PLR-Produkts ab und davon, was du dafür bezahlt hast. Als Faustregel gilt: Ziel eine Marge von 80-95% an. Damit bleiben deine Gewinne stark, ohne dass der Preis zu hoch wird.
Verkaufstipp für PLR-Produkte
Ein cleverer Weg beim Verkauf von PLR-Produkten ist, sich auf eine bestimmte Nische zu konzentrieren, statt alle erreichen zu wollen. Je gezielter du bist, desto weniger Konkurrenz hast du und desto leichter fällt es, aufzufallen.

Wo kann ich digitale Produkte verkaufen?
Du kannst digitale Produkte über deinen eigenen Onlineshop verkaufen, über einen etablierten Marktplatz oder direkt an deine Follower auf Social Media. Die meisten Creators nutzen am Ende mehr als einen Weg. Gleichwertig sind die drei Routen aber nicht, denn deine Wahl entscheidet darüber, wie viel von jedem Verkauf tatsächlich bei dir bleibt.
Dein eigener Onlineshop
Einen eigenen Onlineshop zu starten ist der beste Weg, digitale Produkte zu verkaufen. Du setzt den Preis, dir gehört die Kundenliste, und kein Marktplatz nimmt sich ein Stück von Arbeit, die du längst gemacht hast. Auf einer dafür gebauten Plattform dauert die Einrichtung Minuten, und die Zahlungsabwicklung ist die einzige unvermeidbare Kostenstelle.
Sellfy
Insgesamt am besten für digitale Produkte. Datei hochladen, Preis festlegen – Sellfy übernimmt Checkout, sofortige Auslieferung und die Umsatzsteuer für dich. Die Tarife starten bei $29/Monat oder $22 bei jährlicher Zahlung, mit 14 Tagen kostenloser Testphase, und es gibt in keinem Tarif Transaktionsgebühren. Ein Verkauf über $50 bringt dir also $50 abzüglich der Kartengebühren.
Einzelne Dateien dürfen je nach Tarif bis zu 20 GB groß sein, und die Wachstumstools sind eingebaut statt drangeschraubt: E-Mail-Kampagnen, Rabattcodes, Warenkorbabbruch-Mails, Upsells im Checkout und ein Affiliate-Programm. Du kannst außerdem Print-on-Demand-Merch in denselben Shop aufnehmen, ohne ein zweites Tool – deshalb betreiben hier viele Creators Downloads und physisches Merch nebeneinander.
Gumroad
Am besten, um ein erstes Produkt ohne jede Verpflichtung zu veröffentlichen. Es gibt keine Monatsgebühr, was den Start wirklich schmerzfrei macht – aber Gumroad nimmt 10% plus $0,50 bei Verkäufen über deine eigenen Links und 30%, wenn ein Käufer dich über den Discover-Marktplatz findet. Bei zehn Verkäufen im Monat angenehm, bei tausend brutal. Lies dir an, was Gumroad tatsächlich kostet, bevor du dich festlegst, oder sieh dir die besten Gumroad-Alternativen an, falls es nicht passt.
Payhip
Am besten für Affiliate-getriebenen Verkauf mit kleinem Budget. Der kostenlose Tarif kostet monatlich nichts und nimmt 5% pro Verkauf; die Tarife für $29 und $99 senken das auf 2% bzw. 0%. Affiliate- und Gutschein-Tools sind von Haus aus stark. Prüf was Payhip berechnet, wenn dein Volumen wächst.
Shopify
Am besten, wenn du auch physische Waren verkaufst. Die Tarife reichen von $39/Monat für Basic bis $399 für Advanced, und die digitale Auslieferung ist nicht nativ – du brauchst also zusätzlich eine Download-App. Enorm leistungsfähig und schwerer, als ein rein digitaler Verkauf es braucht. Sieh dir die besten Shopify-Alternativen für digitale Creators an.
WooCommerce
Am besten für WordPress-Besitzer:innen, die volle Kontrolle wollen. Das Plugin ist kostenlos und Open Source, aber kostenlos heißt hier, dass du für Hosting, eine Domain und meist ein bis zwei kostenpflichtige Erweiterungen zahlst – realistisch $200 bis $700 pro Jahr, sobald die Einführungspreise fürs Hosting auslaufen. Die Wartung liegt ebenfalls bei dir.

Marktplätze
Ein Marktplatz stellt dich vor Menschen, die ohnehin schon einkaufen – das ist bares Geld wert, solange dich niemand kennt. Der Preis dafür ist der Anteil, und der ist steiler, als die meisten Guides zugeben. Mehrere der größten Marktplätze nehmen die Hälfte jedes Verkaufs.
Etsy
Der Standard-Marktplatz für Printables, Planer, Vorlagen und Design-Assets. Etsy berechnet $0,20 pro Angebot (Angebote laufen nach vier Monaten ab und verlängern sich automatisch), 6,5% Transaktionsgebühr sowie 3% plus $0,25 für die Zahlungsabwicklung in den USA. Etsys Gebührenregeln kennen keine Ausnahme für digitale Artikel, Downloads werden also abgerechnet wie alles andere. Sieh dir die besten Etsy-Alternativen an, wenn dir der eigene Shop lieber ist.
Creative Market und Envato Market
Marktplätze für Design-Assets: Fonts, Grafiken, Vorlagen, Themes und Audio. Beide zahlen Verkäufer:innen inzwischen 50% des Artikelpreises. Envato hat seine exklusiven und nicht-exklusiven Stufen am 1. Juli 2026 abgeschafft und alle Autor:innen auf eine pauschale Autorengebühr von 50% umgestellt. Große Reichweite – und du teilst jeden Verkauf zur Hälfte, um sie zu bekommen.
Amazon Kindle Direct Publishing
Der naheliegende Weg, wenn du E-Books in großem Stil verkaufen willst. KDP zahlt 70% Tantiemen nur, wenn dein Preis zwischen $2,99 und $12,99 liegt, und fällt außerhalb dieser Spanne auf 35%. Unschlagbare Reichweite für Bücher, nutzlos für alles andere.
Udemy und Skillshare
Die Kurs-Marktplätze. Udemy zahlt Dozent:innen 97%, wenn ein Kurs über deinen eigenen Gutschein- oder Empfehlungslink gekauft wird, und 37%, wenn Udemys eigener Marktplatz die Person zu dir bringt. Skillshare schüttet aus einem monatlichen Lehrenden-Fonds nach angesehenen Minuten aus und nennt keinen Satz – die Einnahmen dort sind also schwer planbar.
Social Media
Behandle Social-Plattformen als den Ort, an dem du dein Publikum aufbaust, nicht als den Ort, an dem die Transaktion stattfindet. Zeig deine Arbeit auf Instagram, TikTok oder Pinterest und schick die Leute dann zu einem Checkout, den du kontrollierst – so bleibt die Kundenbeziehung deine.
Wenn ich dir aus meiner täglichen Arbeit mit Creators einen Rat geben darf: Setz nicht alles auf eine Karte. Deine digitalen Produkte über mehrere Kanäle zu verkaufen, erhöht deine Chance, mehr Menschen zu erreichen und exponentiell mehr zu verkaufen.
Was jede Plattform wirklich einbehält
Hier derselbe Verkauf über $25, einmal durch jede Option gerechnet – mit der üblichen Abwicklung über Stripe oder PayPal von 2,9% plus $0,30, wo die Plattform keinen eigenen Satz festlegt.
| Plattform | Monatsgebühr | Anteil an einem Verkauf über $25 | Du behältst |
| Sellfy | $29 ($22 jährlich) | 0% plus Abwicklung | $23,97 |
| Payhip (kostenloser Tarif) | $0 | 5% plus Abwicklung | $22,72 |
| Ko-fi (kostenloser Tarif) | $0 | 5% plus Abwicklung | $22,72 |
| Etsy | $0 | 6,5% + $0,20 Angebot + Abwicklung | $22,18 |
| Gumroad (dein eigener Link) | $0 | 10% plus $0,50 | $22,00 |
| Creative Market | $0 | 50% | $12,50 |
| Envato Market | $0 | 50% | $12,50 |
| Udemy (Verkauf im Marktplatz) | $0 | 63% | $9,25 |
Wo du digitale Produkte kostenlos verkaufen kannst
Wenn dein Budget heute bei null liegt, kosten drei Optionen tatsächlich nichts im Voraus: der kostenlose Tarif von Payhip mit 5% pro Verkauf, die kostenlose Stufe von Ko-fi mit 5% auf Shop-Verkäufe (oder $12/Monat für 0%) und Gumroad ohne Monatsgebühr mit 10% plus $0,50 pro Verkauf. Sellfy gibt dir 14 Tage gratis, um alles zu testen, bevor du irgendetwas zahlst.
Sei nur ehrlich zu dir, was "kostenlos" kostet. Du tauschst eine feste Monatsgebühr gegen einen Prozentsatz jedes Verkaufs – für immer. Ein Anteil von 5% überholt Sellfys $29/Monat, sobald du etwa $580 Monatsumsatz erreichst, und Gumroads 10% überholt ihn bei rund $290. Kostenlos ist die richtige Wahl, solange du ein erstes Produkt validierst – und die falsche in der Woche, in der es anfängt zu laufen.
Aber wenn du langfristig denkst, geht nichts über den Verkauf digitaler Produkte im eigenen Onlineshop. Du umgehst irrwitzige Plattformgebühren, kontrollierst das Shop-Design und entscheidest selbst, wie du deine Produkte bewirbst und deine Zielgruppe erreichst.
Digitale Produkte erstellen und verkaufen: so geht's
Um digitale Produkte zu erstellen und wirksam zu verkaufen, machst du Marktforschung, validierst deine Produktidee, startest einen Shop und bewirbst deine Produkte.
Und das läuft so:
1. Erstelle und validiere dein digitales Produkt
Die perfekten Produkte sind die, die dir hohe Margen, sofortige Auslieferung und null Lagerstress bringen. Typische Beispiele für digitale Artikel:
- PDFs, E-Books und Guides
- Tabellen, Notion-Boards und Canva-Vorlagen
- Lightroom-Presets und digitale Planer
- Musik-Packs, Soundeffekte und Beats
- Online-Kurse oder Coaching-Programme Aus meiner Arbeit mit Creators ist der größte Fehler, den ich sehe: zu viel Zeit und Geld in eine Idee zu stecken, bevor klar ist, ob sie überhaupt eine Chance hat.
Der Schlüssel liegt in Recherche und Validierung. Du willst wissen, dass es Nachfrage gibt, bevor du zu viel Zeit ins Erstellen steckst.
Ein paar Wege, deine Idee zu validieren:
- Analysiere die Konkurrenz. Sieh dir an, was in deiner Nische schon funktioniert, und such nach Lücken, die du füllen kannst.
- Keyword-Recherche. Nutze Tools wie Semrush, um zu sehen, wie viele Menschen nach deinem Thema suchen. Das gibt dir ein Gefühl für Nachfrage und Marktgröße.
- Bestimme deine Zielgruppe. Wenn du weißt, an wen du verkaufst, fällt es leichter, Produkte und Marketing zu entwickeln, die ankommen.
- Spiel deine Stärken aus. Überleg, worin du ohnehin schon gut bist, und bau ein Produkt darum herum.
- Hör deinem Publikum zu. Viele erfolgreiche Creators haben schlicht darauf geachtet, wonach ihre Fans gefragt haben, und genau das gebaut.
Beispiel
Emma teilte auf TikTok, wie sie fortgeschrittenes Excel lernte, als eines ihrer Videos eine Million Aufrufe erreichte. Die Leute fragten nach Shortcut-Guides, sie erstellte sie – und machte daraus ein profitables digitales Produkt.

Ihre Geschichte zeigt, warum Validierung zählt. Statt zu raten, was sich verkaufen könnte, hörte sie ihrem Publikum zu, erkannte die Nachfrage und baute ein Produkt, nach dem bereits gefragt wurde.
2. Starte einen Onlineshop
Jetzt, wo dein Produkt fertig ist, richtest du im nächsten Schritt einen Shop ein, in dem Leute es auch kaufen können. Du brauchst eine E-Commerce-Plattform, mit der sich ein Shop leicht aufbauen lässt und die digitale Produkte ohne zusätzliche Plugins oder Drittanbieter-Tools verkauft.
Mit Sellfy startest du in wenigen Minuten einen kompletten Onlineshop – ganz ohne Coding oder Technikkenntnisse. Du kannst digitale Produkte verkaufen und sogar physische Waren wie Print-on-Demand-Merch ergänzen, alles an einem Ort.
So legst du los:
1. Shop einrichten und anpassen. Nutze den Store Customizer oder eines von Sellfys fertigen Themes, damit dein Shop professionell wirkt. Füge Logo, Farben und Texte hinzu, damit er sich nach deiner Marke anfühlt.

2. Produkte hochladen. Sellfy unterstützt Dateien bis 10 GB im Starter-Tarif (20 GB bei Premium) mit unbegrenzter Bandbreite – du kannst also fast alles verkaufen. Produktbilder hinzufügen, Beschreibung schreiben, veröffentlichen.

3. Zahlungsmethoden einrichten. Bevor du Zahlungen annehmen kannst, verbindest du deine Zahlungsanbieter. Sellfy integriert PayPal und Stripe, die den Großteil der Käufer:innen weltweit abdecken. Eine ausführliche Anleitung findest du hier: digitale Downloads mit PayPal verkaufen.

4. Verkäufe verfolgen. Nutze Sellfy Analytics und lade die Sellfy-Mobile-App herunter, um die Performance deines Shops zu beobachten und Bestellbenachrichtigungen in Echtzeit zu bekommen.

3. Bewirb deine digitalen Produkte
Wenn Produkt und Shop stehen, geht es im nächsten Schritt darum, Kund:innen zu finden. Ein paar der folgenden Kanäle leisten mehr als Social Media allein – und die meisten kosten nichts außer Zeit.
Social Media
- Setz deinen Shop-Link in deine Social-Profile. Neue Follower schauen fast immer in die Bio, also gehört dein Shop-Link dort hin. Es ist einer der einfachsten Wege, stetigen Traffic aus Social Media zu ziehen.
- Denk wie ein Fan. Als ich mit der Haarpflege-Aktivistin und Sellfy-Creatorin EfikZara sprach, betonte sie, dass gutes Marketing sich nie erzwungen anfühlt. Sei authentisch und teile Inhalte, die Leute wirklich sehen wollen.
- Zeigen statt erzählen. Vorzuführen, wie dein Produkt hilft, wirkt stärker, als Leute nur zum Kauf aufzufordern. Die Textildesignerin Linda Skuja zum Beispiel hat ein profitables Business mit Häkelanleitungen aufgebaut, indem sie ihre Kund:innen auf Instagram feierte, deren Fotos und Bewertungen teilte und Wertschätzung zeigte.
- Pinne deine Produkte, poste sie nicht nur. Pinterest funktioniert anders als andere Social-Plattformen: Pins tauchen noch Monate später in der Suche auf. Gerade Printables, Planer und Vorlagen bringen oft lange nach dem ursprünglichen Pin noch Verkäufe.
SEO und Content
Social-Posts sind nach einem Tag verpufft. Ein Blogbeitrag oder eine Produktseite, die bei Google rankt, bringt jahrelang Käufer:innen. Schreib kurze, keyword-fokussierte Beschreibungen für jedes Produkt, behandle deine Produkttitel wie Überschriften und veröffentliche ein paar Beiträge, die genau die Fragen beantworten, die deine Käufer:innen ohnehin suchen – so wie dieser Guide. Mehr Taktiken findest du unter SEO für einen E-Commerce-Shop.
E-Mail und Lead-Magnete
Tausch etwas Kostenloses – eine Mini-Vorlage oder ein Probekapitel – gegen eine E-Mail-Adresse. Nutze diese Liste dann, um neue Produkte zu launchen und an Menschen zu verkaufen, die schon einmal gekauft haben. Mit Sellfys eingebautem E-Mail-Marketing-Tool sammelst du Abonnent:innen und verschickst Kampagnen, ohne eine separate App – es gibt also keinen Grund, diesen Schritt zu überspringen.
Weitere eingebaute Tools, auf die du setzen kannst
Neben E-Mail bringt Sellfy mehrere weitere Tools mit, die aus Interessierten Käufer:innen machen – ohne Zusatzsoftware: Rabattcodes, Ein-Klick-Upsells im Checkout und automatische Warenkorbabbruch-Mails an alle, die ein Produkt hinzugefügt, aber nicht bezahlt haben. Wenn du lieber für Ergebnisse zahlst als für Werbebudget, lässt dich Sellfys Affiliate-Programm andere Creators gegen Provision pro Verkauf für dich verkaufen. Den kompletten Überblick gibt es unter Sellfys eingebaute Marketing-Tools, inklusive Anleitung, wie du jedes davon aktivierst.
Was schiefgehen kann – und wie du damit umgehst
Der Verkauf digitaler Produkte nimmt dir Versand, Lager und Ausverkäufe ab. Dafür bringt er vier andere Probleme mit – und keines davon ist schwer, sobald du weißt, dass es existiert.
Piraterie
Geh davon aus, dass deine Datei irgendwann geteilt wird, und sorg dafür, dass es nicht weiter ins Gewicht fällt. Keine Plattform kann eine entschlossene Person davon abhalten, ein PDF zu kopieren, und jedes Tool, das etwas anderes behauptet, verkauft dir nur ein gutes Gefühl.
Was du stoppen kannst, ist das beiläufige Weitergeben – und das wirksamste Mittel ist Peinlichkeit, nicht Verschlüsselung. Sellfys PDF-Stamping druckt die E-Mail-Adresse der Käufer:in auf jede Seite der heruntergeladenen Datei. Das unterbindet das Weiterleiten fast vollständig, weil niemand seine Adresse auf einem Dokument sehen will, das in einem Gruppenchat kursiert.
Darüber hinaus bekommt jeder Kauf seinen eigenen Download-Link statt einer öffentlich geteilten URL, jeder Link erlaubt fünf Download-Versuche von neuen Geräten, und du kannst Downloads für jede einzelne Bestellung sperren, wenn etwas komisch aussieht. Videos lassen sich als reines Streaming verkaufen – dann gibt es gar keine Datei zum Weitergeben.
Rückerstattungen und Chargebacks
Rückerstattungen bei digitalen Produkten sind eigenartig, weil die Käufer:in die Datei so oder so behält. Eine Rückerstattung bei einem Download ist ein Totalverlust, keine zurückgegebene Ware. Genau deshalb ist eine kurze, klar vor dem Checkout genannte Rückgaberegel mehr wert als eine großzügige, die im Footer versteckt liegt.
Steuern
Die Regel, über die Creators am häufigsten stolpern: Die Umsatzsteuer auf digitale Produkte richtet sich nach dem Standort deiner Käufer:in, nicht nach deinem. Verkauf ein E-Book an jemanden in Deutschland, und die deutsche Umsatzsteuer kann greifen – egal, in welchem Land du selbst sitzt.
Schalte die Steuerfunktion in deinen Shop-Einstellungen ein, und Sellfy erkennt das Land der Käufer:in, wendet automatisch den korrekten EU- oder UK-Satz an, hält diese Sätze aktuell und liefert dir vierteljährliche VAT-MOSS- und UK-Berichte als Grundlage für deine Meldung. Die Meldung selbst bleibt deine Aufgabe – Sellfy übernimmt sie nicht für dich. Wenn du dir die ganze Frage sparen willst, solange du klein bist, kannst du Käufe aus der EU und dem UK auch komplett blockieren.
Lizenzierung
Entscheide, was Käufer:innen mit deiner Arbeit tun dürfen, und schreib es auf. Die meisten Creators nennen überhaupt keine Lizenz – die Kundin, die deinen Font in ein Kundenlogo setzt, oder der Kunde, der dein Preset-Pack weiterverkauft, weiß deshalb ehrlich nicht, dass er etwas falsch gemacht hat.
Eine Zeile in der Produktbeschreibung klärt das meist: nur private Nutzung, kommerzielle Nutzung erlaubt, oder kommerzielle Nutzung über eine separate Lizenzstufe zu einem höheren Preis. Sellfy hat kein automatisches Lizenzschlüssel-System – leg die vollständigen Bedingungen also auf einer AGB-Seite in deinem Shop ab und verweise aus jedem Produkt darauf.
Digitale Produkte verkaufen: was du steuerlich und rechtlich beachten musst
Dieser Abschnitt ist allgemeine Information und keine Rechts- oder Steuerberatung. Für deinen konkreten Fall sprich mit einer Steuerberatung oder einer Anwält:in – die Regeln ändern sich, und die Details hängen von deiner Situation ab.
Umsatzsteuer auf digitale Produkte. Digitale Produkte gelten steuerlich als „auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistungen". Verkaufst du an Privatpersonen in Deutschland, fällt in der Regel der Regelsteuersatz von 19% an. Anders als bei gedruckten Büchern greift der ermäßigte Satz nur in bestimmten Fällen, etwa bei E-Books und E-Papern – kläre die Einordnung deines Produkts, bevor du deine Preise kalkulierst.
Gewerbeanmeldung und Nebengewerbe. Wer dauerhaft und mit Gewinnabsicht verkauft, betreibt ein Gewerbe und meldet es beim Gewerbeamt an – auch dann, wenn es nur nebenberuflich neben Job oder Studium läuft. Ein Nebengewerbe ist kein Sonderfall im Gesetz, sondern einfach ein Gewerbe mit kleinem Umfang; die Anmeldepflicht bleibt dieselbe. Rein künstlerische oder schriftstellerische Tätigkeiten können als freiberuflich gelten und dann ohne Gewerbeanmeldung auskommen – das ist eine Einzelfallfrage. Nach der Anmeldung schickt dir das Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, über den du auch deine Steuernummer und gegebenenfalls deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bekommst.
Die Kleinunternehmerregelung nach §19 UStG. Bleibst du unter den gesetzlichen Umsatzgrenzen, kannst du die Kleinunternehmerregelung nutzen: Du weist dann keine Umsatzsteuer aus, führst keine ab und ziehst im Gegenzug auch keine Vorsteuer. Seit 2025 liegen die Grenzen bei 25.000 Euro Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr und 100.000 Euro im laufenden Jahr – prüfe die aktuellen Werte, sie wurden zuletzt mehrfach angepasst. Auf deinen Rechnungen brauchst du dann einen Hinweis auf die Regelung statt eines Steuerausweises.
Wichtig für Leser:innen in Österreich und der Schweiz: §19 UStG ist ausschließlich deutsches Recht. Österreich und die Schweiz haben jeweils eigene Regelungen mit anderen Grenzen und anderen Voraussetzungen – die österreichische Kleinunternehmerbefreiung und die Schweizer Mehrwertsteuerpflicht funktionieren nicht wie die deutsche Regelung, und die Schweiz ist zudem kein EU-Mitglied, sodass auch die EU-Vorgaben unten dort nicht gelten. Geh also bitte nicht davon aus, dass die hier genannten deutschen Zahlen für dich gelten, sondern prüfe die Regeln deines eigenen Landes.
Das OSS-Verfahren für Verkäufe in andere EU-Länder. Bei digitalen Produkten an Privatkund:innen folgt die Umsatzsteuer dem Land der Käufer:in: Verkaufst du an jemanden in Frankreich, ist grundsätzlich der französische Satz fällig. Damit du dich nicht in jedem einzelnen EU-Land registrieren musst, gibt es den One-Stop-Shop (OSS) beim Bundeszentralamt für Steuern. Praktisch heißt das:
- Unterhalb der EU-weiten Bagatellgrenze von 10.000 Euro Jahresumsatz aus grenzüberschreitenden B2C-Verkäufen darfst du weiter deutsche Umsatzsteuer abrechnen.
- Oberhalb dieser Grenze schuldest du den Steuersatz des jeweiligen Käuferlandes – meldest ihn aber gebündelt über das OSS-Portal, in der Regel quartalsweise.
- Für die Zuordnung musst du das Land deiner Käufer:in nachweisen können (etwa über Rechnungsadresse und IP-Land) und diese Nachweise aufbewahren.
- Verkäufe an Unternehmen mit gültiger USt-IdNr. innerhalb der EU laufen üblicherweise über das Reverse-Charge-Verfahren und nicht über OSS.
Rechnungsstellung und Aufbewahrungspflichten. Auch bei kleinen digitalen Verkäufen brauchst du saubere Belege. Eine Rechnung enthält unter anderem deinen vollständigen Namen und deine Anschrift, die Daten der Käufer:in, Rechnungsdatum und -nummer, eine Leistungsbeschreibung, das Entgelt sowie Steuersatz und Steuerbetrag – oder, als Kleinunternehmer:in, den Hinweis auf §19 UStG. Rechnungen, Zahlungsbelege und die Aufzeichnungen deiner Verkäufe musst du über mehrere Jahre revisionssicher aufbewahren; die gesetzlichen Fristen wurden zuletzt angepasst, prüfe also den aktuellen Stand. Praktisch heißt das: Exportiere deine Verkaufsdaten regelmäßig aus deinem Shop und sichere sie zusammen mit den Abrechnungen deiner Zahlungsanbieter.
AGB und das Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten. Verkaufst du an Verbraucher:innen, brauchst du ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und AGB, die klar regeln, was du lieferst, in welchem Format, mit welcher Lizenz und wie die Zahlung abläuft. Beim Widerrufsrecht gilt für digitale Inhalte eine Besonderheit:
- Grundsätzlich haben Verbraucher:innen 14 Tage Widerrufsrecht, auch bei Downloads.
- Das Recht erlischt bei sofortiger Bereitstellung nur dann, wenn die Käufer:in vor dem Download ausdrücklich zugestimmt hat, dass du sofort mit der Ausführung beginnst, und zugleich bestätigt hat, Kenntnis davon zu haben, dass sie damit ihr Widerrufsrecht verliert.
- Diese Zustimmung muss aktiv erfolgen – eine vorangekreuzte Box oder ein Satz irgendwo in den AGB reicht nicht – und du musst sie dokumentieren.
- Fehlt sie, bleibt das Widerrufsrecht bestehen, und die Käufer:in kann den Kauf innerhalb der Frist rückgängig machen, obwohl sie die Datei bereits hat.
FAQ
Welche digitalen Produkte verkaufen sich am besten?
Laut echten Sellfy-Verkaufsdaten verkaufen sich digitale Dienstleistungen (25% der Verkäufe), Design-Assets und Grafiken (21%) sowie Videoinhalte (16%) am besten – vor E-Books und Online-Kursen mit je 10%. Design-Assets und Video erzielen zudem höhere Preise pro Einheit, verdienen also oft mehr als die Produkte, die in den meisten Guides zuerst empfohlen werden.
Sind digitale Produkte profitabel?
Ja. Digitale Produkte haben Margen von nahezu 100%, weil es keine Lager-, Versand- oder Produktionskosten gibt: Du erstellst die Datei einmal und verkaufst sie unbegrenzt oft. Die meisten Kategorien liegen bei 70 bis 90% Marge, und auf einer Plattform mit 0% Transaktionsgebühren wie Sellfy bringt ein Verkauf über $50 dir $50 abzüglich der Kartengebühren.
Welche digitalen Produkte sind gefragt?
Zu den beliebtesten digitalen Produkten gehören Design-Assets, E-Books, Online-Kurse, digitale Vorlagen, Planer, Foto-Presets, Software, Plugins und Abo-Angebote. Damit du ein Gefühl für den Markt bekommst – so verteilten sich die Verkäufe der Sellfy-Creators im letzten Jahr nach Kategorie:
- Digitale Dienstleistungen: 25%
- Design-Assets und Grafiken: 21%
- Videoinhalte und Animationen: 16%
- E-Books: 10%
- Online-Kurse, Tutorials und Guides: 10%
- Foto-Presets: 9%
- Musik und Soundeffekte: 5%
- Abo-Produkte: 5%
Was sind die besten Ideen für digitale Produkte?
Zu den besten Ideen für digitale Produkte gehören:
- Design-Assets und Vorlagen
- E-Books und Guides
- Online-Kurse und Tutorials
- Foto-Presets und LUTs
- Videoinhalte, Animationen und Editing-Tools
- Musik-Packs und Soundeffekte
- Abo-Produkte
- Digitale Dienstleistungen (Coaching, Beratung, individuelle Arbeiten)
Diese Produkte bieten hohe Margen, sofortige Auslieferung und lassen sich ohne Lager beliebig oft verkaufen.
Was sind Beispiele für digitale Produkte?
- E-Books und Guides. Von How-to-Anleitungen bis zu Nischenwissen.
- Vorlagen und Planer. Notion-Boards, Tabellen und digitale Planer.
- Online-Kurse und Tutorials. Wissen aus Business, Fitness oder kreativen Feldern vermitteln.
- Foto-Presets und LUTs. Für einen konsistenten, professionellen Look.
- Design-Assets. Fonts, Icons, Logos und UI-Kits für Unternehmen und Marken.
- Musik-Packs und Soundeffekte. Für Videos, Podcasts und Content-Creators.
- Abo-Produkte. Laufender Zugang zu exklusiven Inhalten oder Coaching.
- Digitale Dienstleistungen: Coaching, Beratung oder individuelle Designarbeit, online geliefert.
Wie eröffne ich einen Onlineshop für digitale Produkte?
Am einfachsten geht es mit einer All-in-one-E-Commerce-Plattform wie Sellfy. So startest du einen Onlineshop:
- Registrieren und Shop einrichten
- Onlineshop mit Themes, Logo und Farben anpassen
- Digitale Produkte hochladen
- Zahlungsmethoden wie PayPal oder Stripe verbinden
- Performance über die eingebaute Analytics und die Mobile-App verfolgen
Wie erstellt man digitale Produkte?
Bevor du ein digitales Produkt herstellst, musst du deine Idee validieren – über Keyword-Recherche, Feedback aus deinem Publikum oder eine Konkurrenzanalyse. Wähl dann ein Format wie E-Book, Vorlage, Kurs oder Video und erstelle es mit Canva, Notion, Photoshop oder KI-Software.
Wie bepreist man digitale Produkte?
Denk beim Bepreisen digitaler Produkte an den Wert, den du deiner Kundschaft lieferst, an die Preise der Konkurrenz und an deine eigenen Kosten. Entscheide, ob eine Einmalzahlung oder ein Abo mehr Sinn ergibt. Viele Produkte verkaufen sich in der Spanne von $5 bis $10, aber viele erfolgreiche Creators nehmen deutlich mehr. Wenn du unsicher bist, starte mit einem Preis, der deine Ausgaben deckt und Raum für Gewinn lässt.
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