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20 profitabelste digitale Produkte zum Verkauf im Jahr 2026

20 profitabelste digitale Produkte zum Verkauf im Jahr 2026

Digitale Produkte sind Online-Güter, auf die du sofort zugreifen oder die du direkt herunterladen kannst. Dazu gehören E-Books, Vorlagen, Kurse, Musik, Software oder alles andere, was als digitale Datei existieren kann.

Im Folgenden stelle ich dir diese und weitere der profitabelsten digitalen Produkte vor, die du 2025 verkaufen kannst.

Damit sich dieser Guide für dich wirklich lohnt, habe ich konkrete, umsetzbare Tipps zum Verkauf digitaler Produkte eingebaut. Für zusätzliche Einblicke habe ich mit Christian Maté Grab gesprochen, der ein sechsstelliges Business mit dem Verkauf von LUTs und Lightroom-Presets aufgebaut hat. Außerdem habe ich mit Ashley Renee gesprochen, einer Food-Bloggerin, die ihre Leidenschaft für trendige Rezepte in Einkommen verwandelt hat, indem sie ihr Keto-Kochbuch über Sellfy verkauft und beworben hat.

Lass uns loslegen.

Was sind digitale Produkte?

Ein digitales Produkt ist ein nicht-physisches Produkt, das online erstellt und verbreitet wird, zum Beispiel E-Books, Printables, Videos, Online-Kurse oder Abonnements. Es wird per Download oder über einen privaten Link bereitgestellt und ermöglicht es Creators, Wissen oder Tools einfach zu bündeln, sodass Käufer sofort und im eigenen Tempo darauf zugreifen können.

Diese Produkte werden weiter an Beliebtheit gewinnen, denn immer mehr Menschen wollen schnellen Zugang zu einfachen Lösungen, ohne auf einen Versand warten zu müssen.

Kurzer Überblick über die besten digitalen Produkte zum Verkauf

Hier findest du eine kurze Übersicht der besten digitalen Produkte, mit denen du heute online starten kannst.

Digitales Produkt

Kurzer Überblick

Warum es eine gute Wahl ist

E-Books

Gewinnmarge: 60–80%
Startkosten: $29–$500
Bestens für: Content Creator, Lehrkräfte, Expert:innen

• Einfach zu erstellen, kein Lagerbestand oder Versand nötig
• Wissen monetarisieren oder Community aufbauen
• Gehören konstant zu den beliebtesten Infoprodukten

Online-Kurse & Tutorials

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$1.000
Bestens für: Lehrkräfte, Coaches, Creator

• Hoch skalierbar und ermöglicht Premium-Preise
• Funktioniert in fast jeder Nische
• Wird oft als wertvoller wahrgenommen als E-Books

Vorlagen & Planer

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$100
Bestens für: Creator, Unternehmer:innen

• Fertige Tools, die Zeit sparen
• Immer gefragt in vielen Nischen
• Skalierbar, günstig und anpassbar

Printables (druckbare Produkte)

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$100
Bestens für: Coaches, Lehrkräfte, DIY-Fans

• Schnell und einfach umzusetzen
• Ausmalbilder, Wandkunst, Worksheets, Tracker
• Ideal für passives Einkommen

Digitale Kunst

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$80
Bestens für: Künstler:innen, Illustrator:innen, Designer:innen

• Kreative Arbeiten werden verkaufbar
• Procreate-Zeichnungen, Twitch-Emotes, Vektor-Packs
• Kombinierbar mit Print-on-Demand

Musik & Soundeffekte

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$500
Bestens für: Musiker:innen, Podcaster, Producer

• Hohe Nachfrage in Film, Games, YouTube, Podcasts
• Beats, Loops, Soundeffekte, Packs
• Nischen-Zielgruppen steigern Erfolg

Fotografie-Presets

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$100
Bestens für: Fotograf:innen, Influencer

• Sehr einfach zu verkaufen
• Signature-Looks in Sekunden
• Einmal erstellt, endlos wiederverkaufbar

Stockfotografie

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$100
Bestens für: Fotograf:innen, Creator

• Evergreen-Nachfrage im Marketing
• Foto-Packs nach Themen bündeln
• Eigener Shop bringt mehr Gewinn & Sichtbarkeit

Video-Assets (LUTs, Animationen, Edits)

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $50–$500
Bestens für: Filmemacher:innen, YouTuber, Editor:innen

• Video ist das meistkonsumierte Medium online
• LUTs, Übergänge, Overlays usw.
• Hohe Profitabilität mit Social-ready Tools

Digitale Dienstleistungen

Gewinnmarge: 50–80%
Startkosten: $29–$200
Bestens für: Berater:innen, Coaches, Designer:innen

• Expertise als Service anbieten
• Coaching, Consulting, Design, Custom-Pläne
• Positioniert dich als professionelle Marke

Abo-Produkte

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $0–$200
Bestens für: Creator mit regelmäßigen Releases

• Wiederkehrendes Einkommen
• Langfristige Fanbindung
• Kombinierbar mit Downloads für Mehrwert

Design-Assets & Grafiken

Gewinnmarge: 80–90%
Startkosten: $29–$200
Bestens für: Grafik-/UI-Designer:innen, Marketer

• Fonts, Icons, UI-Kits als Design-Bausteine
• Dauerhafte Nachfrage in vielen Branchen
• Ein Asset kann hunderte Male verkauft werden

Ernährungspläne & Kochbücher

Gewinnmarge: 70–90%
Startkosten: $29–$100
Bestens für: Köch:innen, Food-Blogger, Ernährungsberater:innen

• Dauerhafte Nachfrage nach Rezepten & Diätplänen
• Kochbücher, Nischen-Diäten, Wochenpläne
• Funktioniert für Hobby & Profis

KI-generierte Inhalte & Tools

Gewinnmarge: 80–95%
Startkosten: $19–$50
Bestens für: Autor:innen, Designer:innen, Künstler:innen

• Schnell wachsende neue Nische
• Prompt-Packs, KI-Art-Bundles, Auto-Content
• Hohe Margen, minimaler Aufwand

PLR-Produkte

Gewinnmarge: 80–95%
Startkosten: $100–$500
Bestens für: Creator, die schnell Nischen testen

• Vorgefertigte Produkte zum Rebranding & Weiterverkauf
• Ideal zum schnellen Einstieg in neue Bereiche
• Spart viel Zeit gegenüber Eigenproduktion

20 beste digitale Produkte zum Online-Verkauf

1. E-Books

Efikzara ebook store
Die erfolgreiche Bloggerin Zara Simon-Ogan verkauft ihre E-Books mit Haarpflege-Rezepten und andere Produkte erfolgreich in ihrem Sellfy-Store.

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 60–80 %
  • Startkosten: 29–500 $
  • Marktgröße: 14,9 Milliarden US-Dollar weltweit
  • Geeignet für: Content Creator, Lehrkräfte und Fachexperten

Warum ich E-Books ausgewählt habe

E-Books gehören konstant zu den besten digitalen Produkten für Einsteiger. Sie sind einfach zu erstellen, benötigen weder Lagerbestand noch Versand und bieten Gewinnmargen, die nur schwer zu schlagen sind. Außerdem brauchst du keine besonderen technischen Kenntnisse, um loszulegen.

E-Books zählen zu den beliebtesten Informationsprodukten, für die Menschen bereit sind, Geld auszugeben. Dein Wissen in ein lehrreiches E-Book zu verwandeln, ist eine clevere Möglichkeit, deine Expertise zu monetarisieren.

Ein gutes Beispiel für einen Creator mit einem erfolgreichen E-Book-Business ist Ashley Renee. Nachdem ihre Food-Videos auf TikTok viral gegangen waren, begann sie, Kochbücher zur Keto-Ernährung zu schreiben und zu verkaufen. Die hohe Nachfrage nach ihren Rezepten motivierte sie dazu, ihre Bücher selbst zu veröffentlichen.

Ebook store example

E-Books sind extrem vielseitig. Du kannst sie verkaufen oder kostenlos im Austausch gegen E-Mail-Adressen anbieten, was sie zu einem starken Werkzeug für den Aufbau einer eigenen Community macht.

Plattformen für den Vertrieb von E-Books

  • E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Amazon Kindle Direct Publishing
  • Eigener Blog oder eigene Website mit integriertem Warenkorb

Preisspanne

  • Kurze E-Books (20–50+ Seiten): 5–20 $

Beispiel: Fida Fertyaket verkauft einen einfachen Detox-Guide für 6,99 $.

Ebook price example

  • Umfangreiche Guides (50–150 Seiten): 19–50 $

Beispiel: Amel Aitouche, ebenfalls Creator auf Sellfy, verkauft Umzugs-Guides für Dubai für 34,90 $.

ebook guide example

Tipp zum Verkauf von E-Books

Ashley Renee, die allein in den ersten Monaten über 1.500 E-Books verkauft hat, empfiehlt dringend, Social-Media-Plattformen strategisch zu nutzen, um Traffic in den eigenen Shop zu leiten.

Sie veröffentlichte regelmäßig hochwertigen, ansprechenden Content rund um ihr Keto-Rezept-E-Book, begeisterte damit ihr Publikum und leitete es über Links in ihrer Bio direkt zu ihrem Sellfy-Shop.

2. Online-Kurse, Tutorials und Guides

Sell guides
Katya ist eine zeitgenössische realistische Malerin und verkauft in ihrem Online-Shop neben ihren Kunstdrucken auch Anleitungen zum Malen, Zeichnen und Bildhauern.

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–90 %
  • Startkosten: 29–1.000 $
  • Marktgröße: 203,8 Milliarden US-Dollar weltweit
  • Geeignet für: Content Creator, Lehrkräfte, Coaches und Fachexperten

Warum ich Online-Kurse ausgewählt habe

Mit einem Marktvolumen von über 200 Milliarden US-Dollar weltweit gehören Online-Kurse zu den skalierbarsten und profitabelsten digitalen Produkten überhaupt. Im Gegensatz zu E-Books lassen sich dafür oft höhere Preise verlangen, da Bildungsinhalte von vielen Menschen als besonders wertvoll wahrgenommen werden.

Bildungsbasierte digitale Produkte sind sehr vielseitig und können unter anderem Folgendes umfassen:

  • Video-Lektionen, Walkthroughs und Vorträge
  • Vorgefertigte Kurse mit mehreren Modulen
  • Downloadbare Guides und Lernmaterialien

Online-Kurse sind in nahezu jeder Nische gefragt. Entscheidend ist, dass das Thema ein echtes Problem löst oder eine konkrete Wissenslücke schließt. Beispiele für E-Learning-Nischen mit wachsender Nachfrage sind:

  • Fitness
  • Ernährung
  • Foto- und Videobearbeitung
  • Social-Media-Präsenz
  • Häkeln und Nähen
  • Kunstunterricht
  • Musikunterricht

Es wird noch lange dauern, bis die Nachfrage nach Online-Kursen zurückgeht. Wichtig ist vor allem, welche Fähigkeit oder welches spezifische Wissen du mit deinem Publikum teilen kannst.

Ein Beispiel für ein nischenbasiertes digitales Produkt, das aus eigener Erfahrung entstanden ist, ist Ashley Keller. Als Mutter von vier Kindern war sie frustriert über den Mangel an pränatalen und postnatalen Workouts im Internet. Nachdem sie sich als Personal Trainerin sowie als Spezialistin für prä- und postnatales Training zertifizieren ließ, entwickelte sie eigene Workouts und gründete GlowBodyPT.

GlowBody PT

Du brauchst keinen pädagogischen Abschluss, um zu starten. Wenn du etwas weißt, das Menschen wirklich hilft, kannst du daraus einen Kurs machen, der passives Einkommen generiert und gleichzeitig echten Mehrwert bietet.

Plattformen für den Vertrieb von Kursen

  • E-Commerce-Plattformen wie Sellfy für Video-Lektionen und Downloads Kurs-Plattformen
  • Eigene Website mit integrierter Kurs-Software

Preisspanne

  • Kurze, fähigkeitsorientierte Kurse (30–60 Minuten): 19–49 $

 Beispiel: Die Imperial Society of Teachers of Dancing verkauft kurze herunterladbare

Online lessons

  • PDF-Tutorials für 10–20 $.
  • Umfangreiche Kurse (3–10+ Stunden, mehrere Module): 99–499 $

Beispiel: Ashley Kellers „12-week Post Pregnancy Plan“ kostet 130 $.

Workout program example

Tipp zum Verkauf von Online-Kursen

Ein paar Kommentare unter einem TikTok-Video von Emma Chieppor reichten aus, in denen Nutzer schrieben, dass sie für Excel-Shortcut-Guides bezahlen würden. Daraufhin begann sie, Excel-Guides zu erstellen und an ihr Publikum zu verkaufen.

Wenn du also eine bestimmte Fähigkeit hast, von der deine Zielgruppe profitieren kann, lohnt es sich, diese in ein digitales Produkt zu verwandeln.

3. Lernmaterialien und Bildungs-Downloads

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–95 %
  • Startkosten: 0–100 $ (hauptsächlich für Design-Tools oder Recherche-Software)
  • Geeignet für: Lehrkräfte, Tutor:innen, Studierende, Branchenexpert:innen und Forschende

Warum ich Bildungs-Downloads ausgewählt habe

Digitale Downloads, die wertvolles Wissen oder Informationen vermitteln, werden als Bildungs-Downloads bezeichnet. Creator und Influencer, die solche Inhalte verkaufen, konzentrieren sich meist auf ein spezifisches Thema, in dem sie über Fachwissen verfügen.

Der globale E-Learning-Markt wächst rasant, da sich immer mehr Menschen von klassischen Unterrichtsformen abwenden und stattdessen selbstbestimmt und nischenspezifisch lernen möchten. Während Online-Kurse weiterhin beliebt sind, besteht eine große Nachfrage nach kompakten, leicht konsumierbaren Bildungs-Downloads, die beim Lernen helfen, ohne die hohen Kosten eines kompletten Studiums.

Bildungsprodukte gibt es in vielen Formen. Unterrichtspläne sind bei Lehrkräften sehr gefragt, die nach neuen Ideen für den Unterricht suchen. Lernzettel und Arbeitsbücher helfen Schüler:innen bei der Prüfungsvorbereitung oder beim Erlernen neuer Themen. Karteikarten eignen sich besonders für das Sprachenlernen. Auch Anleitungen im Stil von „How-to“-Guides, etwa für Holzarbeiten oder Software-Shortcuts, lassen sich gut verkaufen.

Beispiel: Ideas Education verkauft ein herunterladbares Paket mit dem Titel „Adaptable Activities for your Language Lessons“ über einen Sellfy-Shop und setzt dabei auf ein klares Konzept: eine Datei, ein klar definiertes Ergebnis.

Adaptive activities for language lessons

Plattformen für den Vertrieb:

  • E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Digitale Marktplätze wie TPT
  • Eigene Website mit integrierter Download- oder Zahlungsfunktion
  • Eigener Blog oder Website mit integriertem Warenkorb

Tipp zum Verkauf von Lernmaterialien

Jen Regan, eine Lehrerin, die Lernmaterialien im Wert von über 100.000 $ online verkauft hat, erklärt:

„Anfangs habe ich einfach Materialien hochgeladen, die ich in meinem eigenen Unterricht genutzt habe. Als ich begann, von zu Hause aus mehr Ressourcen zu erstellen, konnte ich das ausbauen und mehr Zeit in meine Projekte investieren. Ich habe mich von Produkten für 1,50 $ hin zu umfangreichen Schreibmaterialien für 50 $ entwickelt, die Lehrkräfte Jahr für Jahr einsetzen können.“

4. Templates und Planer

Sell digital planners
Zara Simon-Ogan verkauft in ihrem Sellfy-Store Planer sowie E-Books und andere digitale Produkte.

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–90 %
  • Startkosten: 29–100 $
  • Marktgröße: 100,2 Milliarden US-Dollar weltweit
  • Geeignet für: Content Creator, Lehrkräfte, Coaches und Unternehmer:innen, die skalierbare Produkte mit geringem Aufwand suchen

Warum ich Templates und Planer ausgewählt habe

Digitale Templates sind vorgefertigte Dateien, die sich mit eigenen Inhalten anpassen lassen, zum Beispiel Excel-Templates, Notion-Boards, digitale Planer oder Canva-Vorlagen.

Templates funktionieren wie eine kreative Abkürzung: Sie helfen dabei, schneller Ergebnisse zu erzielen, ohne jedes Mal bei null anfangen zu müssen. Sie sind so vielseitig, dass sie von Creators bis hin zu Unternehmer:innen genutzt werden – genau deshalb sind sie dauerhaft stark nachgefragt.

Besonders gut verkaufende digitale Templates sind unter anderem:

  • Lebenslauf- und CV-Vorlagen
  • Notion-Boards
  • Excel- und Google-Sheets-Tabellen
  • Planer- oder Journal-Templates
  • Website- und Shop-Themes
  • Canva-Vorlagen
  • Social-Media-Post-Templates
  • E-Book- oder Workbook-Vorlagen

Ein Beispiel für die erfolgreiche Monetarisierung digitaler Templates ist Aly von Neat Pages PH. Sie verkauft in ihrem Sellfy-Shop Produkte von Notion-Templates über Life-Audit-Planer bis hin zu Budget-Tabellen.

Digital template store

Plattformen für den Vertrieb

  • E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Digitale Marktplätze
  • Eigene Website mit Download- oder Zahlungsfunktion
  • Eigener Blog oder Website mit integriertem Warenkorb

Preisspanne

  • Einfache Templates (z. B. Basis-Planer oder Lebenslauf): 5–20 $
  • Mittlere Templates (mehrseitige Planer, Business-Kits, Präsentationsdecks): 15–50 $

Beispiel: Zara Simon-Ogan verkauft den „EfikZara’s Haircare Planner“ für 15 $.

Digital planner example

  • Premium-Templates (anpassbare Bundles, Notion-Boards oder nischenspezifische Toolkits): 50–200 $+

Templates eignen sich außerdem hervorragend, um Leads zu generieren und gleichzeitig höherwertige Produkte zu bewerben.

Tipp zum Verkauf digitaler Templates

Shay von The Pink Ink hat ihr Business rund um einfache, funktionale Planer für vielbeschäftigte Mütter aufgebaut. Ihr Rat:

„Konzentriere dich auf einen klaren Zweck und halte deinen Planer einfach – dann wird er bei deiner Zielgruppe gut ankommen.“

5. Printables

Printable store example

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–90 %
  • Startkosten: 29–100 $
  • Marktgröße: Genaue Zahlen sind schwer zu bestimmen, aber Sellfy-Creator verkaufen im Schnitt etwa 32.000 Printable-Produkte pro Jahr.
  • Geeignet für: Content Creator, Lehrkräfte, Coaches und Unternehmer:innen, die skalierbare Produkte mit geringem Aufwand suchen

Warum ich Printables ausgewählt habe

Printables sind digitale Dateien, die Kund:innen herunterladen und zu Hause ausdrucken können, zum Beispiel Planer, Arbeitsblätter, Wandkunst und vieles mehr. Genau wie Templates sind sie eine einfache, unkomplizierte Möglichkeit für Creator, Ideen in Produkte zu verwandeln, die dauerhaft passives Einkommen generieren können.

Printables decken ein riesiges Spektrum ab. Zu den beliebtesten Formaten, die sich konstant gut verkaufen, gehören:

  • Planer und Kalender
  • Arbeitsblätter und Aktivitätsseiten
  • Kunstdrucke und Wanddekoration
  • Budget- und Finanz-Tracker
  • Essensplaner und Rezeptkarten
  • Checklisten und To-do-Listen
  • Journals und geführte Notizbücher
  • Einladungen und Grußkarten

Beispiel: Printable Treats nutzt Sellfy, um alles Mögliche zu verkaufen – vom Eiffelturm bis hin zu weihnachtlichen Printable-Clipart-Paketen.

Digital printable product example

Wo man Printables verkaufen kann

  • E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Marktplätze wie Creative Fabrica
  • Die eigene Website oder ein Blog für den Direktverkauf an die Zielgruppe
  • Kreative Marktplätze für spezielle Nischen-Printables

Preisspanne

  • Einfache Produkte (einseitige Planer, Malvorlagen, Lesezeichen): 2–8 $+
  • Premium-Angebote (umfangreiche Planer, editierbare Templates, Bundles): 20–50 $+
  • Kunstdrucke (digitale Wandkunst, Illustrationen, Zitate): 5–50 $+

Tipp zum Verkauf von Printables

Eine weitere gute Möglichkeit, mit Printables Geld zu verdienen, ist Sellfys Print-on-Demand-Funktion. So können Kund:innen physische Kopien deiner Designs bestellen, während du dich nicht um Lager oder Versand kümmern musst.

Sellfy print on demand

6. Digitale Kunst

Helen Brox store
Helen Brox, eine Malerin aus Oslo, verkauft ihre Kunst sowohl online als auch offline.

Kurzüberblick

Gewinnmarge: 70–90 %
Startkosten: 29–80 $
Marktgröße: Erwartet wird ein Wachstum auf 19 Milliarden US-Dollar weltweit bis 2033
Geeignet für: Künstler:innen, Illustrator:innen, Designer:innen und Content Creator

Warum ich digitale Kunst ausgewählt habe

Digitale Produkte müssen nicht nur funktional sein. Als Künstler:in oder Designer:in kannst du deine Kunst in Produkte verwandeln, die Menschen gerne online kaufen.

Zu den häufigsten Arten digitaler Kunst gehören:

  • Digitale Illustrationen und digitale Gemälde: handgezeichnet mit Tools wie Procreate, Fresco oder Adobe Photoshop
  • Foto-basierte Kunst: Bearbeitungen, Collagen oder manipulierte Fotografie mit kreativem Twist
  • Vektor- und Pixelgrafiken: von Icons und UI-Elementen bis hin zu Retro-Pixel-Art
  • 3D-Renderings und Modeling: Szenen, Charaktere und Produkte, erstellt mit Blender, Maya oder ähnlicher Software
  • NFTs und Krypto-Kunst: digitale Sammlerstücke mit Blockchain-Besitznachweis
  • Printable Art: für den Druck gedacht, aber als Download geliefert (Poster, Planer, Einladungen)

Hier sind einige echte Erfolgsgeschichten:

SilverLyons ist eine digitale Künstlerin aus Kalifornien. Sie erstellt Emotes und Bit-Badges für Twitch-Streamer – einige kostenpflichtig, andere als Freebies.

Digital assets examples

Ein weiteres Beispiel ist Kyle Martin, der auf YouTube Malerei unterrichtet und seine Fähigkeiten monetarisiert, indem er Originalkunst über seinen Sellfy-Shop verkauft.

Digital art store example

Wo man digitale Kunst verkaufen kann

  • E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Marktplätze wie ArtStation oder Creative Market
  • Die eigene Website oder ein Portfolio-Shop
  • Soziale Plattformen wie Instagram oder DeviantArt zur Promotion

Preisspanne

  • Einstiegsprodukte (Quote-Art, minimalistische Designs, Emotes, Badges): 1–5 $+
  • Mid-Tier-Produkte: 5–50 $
  • Hochwertige digitale Kunstdrucke (einzeln oder kleine Sets): 5–100 $+

Tipp zum Verkauf digitaler Kunst

Helen Brox ist Illustratorin, Handlettering-Künstlerin und Mural-Painterin sowie Mitgründerin einer Illustrationsagentur und Galerie in Oslo.

Sie nutzt Sellfys Print-on-Demand, um ihre digitale Kunst in Poster, Leinwände und mehr zu verwandeln. Sie sagt, ihre Kunst sollte nicht nur auf einer Staffelei oder einem Bildschirm existieren – sie sollte auch die Rechnungen bezahlen.

7. Musik und Soundeffekte

Sell sample packs
The Nathan is a music producer group that sell their beats and other sounds via Sellfy.

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–90 %
  • Startkosten: 29–500 $
  • Marktgröße: Der globale Stock-Music-Markt soll bis 2030 auf 58,81 Milliarden US-Dollar wachsen
  • Geeignet für: Musiker:innen, Produzent:innen, Podcaster:innen und Content Creator

Warum ich Musik und Soundeffekte ausgewählt habe

Von YouTubern und Film-Editoren bis hin zu Game-Developern – alle brauchen Hintergrundmusik, Soundeffekte und Audio-Cues, um ihre Inhalte lebendig zu machen. Wenn du Musiker:in, Beatmaker oder Sounddesigner bist, ist der Verkauf von Audio-Dateien eine logische Möglichkeit, dein Talent zu monetarisieren.

Musik- und Soundeffekt-Produkte funktionieren besonders gut, wenn du dich auf eine spezifische Zielgruppe fokussierst.

Ein Beispiel für ein fandom-getriebenes Business ist Kiennen Schade. Er monetarisiert seine Expertise, indem er individuelle Lightsaber-Soundfonts und Merchandise für Star-Wars-Fans verkauft. Er bietet einzigartige Audio-Dateien und Print-on-Demand-Produkte direkt über seinen Sellfy-Shop an.

Sound effect store example

Wenn Menschen deine Musik, Band oder deinen Podcast lieben, wollen sie oft auch Produkte besitzen, die ein Stück deiner Kunst transportieren. Mit Print-on-Demand kannst du gebrandete Merch-Produkte verkaufen, ohne Vorabkosten, da die Produktion erst nach dem Verkauf erfolgt.

Plattformen für den Vertrieb

  • E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Stock-Music-Bibliotheken
  • Patreon oder Membership-Plattformen für exklusive Audio-Packs
  • Eigene Website mit integriertem Player und Download-Shop

Preisspanne

  • Einzelne Soundeffekte: 2–15 $

Beispiel: Kiennen Schade verkauft Lightsaber-Sounds für 11,50 $ pro Stück.

  • Music-Loops oder kleine Packs: 15–40 $

Beispiel: Sellfy-Creator TheNatan verkauft VST-Plugins und Beat-Pack-Bundles.

Digital bundle example

  • Alben, Bundles oder kommerzielle Lizenzen: 50–200 $+

Tipp zum Verkauf von Musik und Soundeffekten

Arnaud Krakowka, der Drum-Tracks auf Sellfy verkauft, betont die Bedeutung korrekter Lizenzierung:

„Wenn du deinen Song auf Plattformen wie YouTube, iTunes oder Spotify veröffentlichen willst, brauchst du eine kommerzielle oder exklusive Lizenz. Sobald du sie gekauft hast, behältst du alle Einnahmen – keine Royalties nötig.“

8. Fotografie-Presets

Preset store example
Ryan, ein Creative Director, Fotograf, Editor und YouTuber mit über 150.000 Abonnenten, verdient zusätzliches Einkommen, indem er seine Lightroom-Presets online verkauft.

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–90 %
  • Startkosten: 29–100 $
  • Marktgröße: Die Stockfotografie-Industrie soll bis 2032 über 9,3 Milliarden US-Dollar erreichen
  • Geeignet für: Fotograf:innen, Influencer:innen und Content Creator, die ihren Bearbeitungsstil monetarisieren möchten

Warum ich Presets ausgewählt habe

Presets machen Bildbearbeitung schneller, sorgen für einen wiedererkennbaren Look, und Menschen können nicht genug davon bekommen. Für Fotograf:innen gehören Presets zu den einfachsten digitalen Produkten überhaupt: Einmal erstellt, kannst du sie endlos verkaufen, ohne zusätzlichen Aufwand.

Ein Beispiel für eine professionelle Fähigkeit, die in ein skalierbares digitales Produkt verwandelt wurde, ist Tobias Friedrich. Der Unterwasserfotograf verkauft seine Lightroom-Presets über seinen Sellfy-Shop und hat so seinen Bearbeitungsworkflow in eine stabile Einnahmequelle verwandelt.

Lightroom preset store example

Plattformen für den Vertrieb

  • E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Creative Marketplaces
  • Eigene Fotografie-Website oder Portfolio

Preisspanne

  • Starter-Packs mit wenigen Presets: 10–25 $
  • Nischen- oder Spezial-Packs: 30–50 $
  • Premium-Bundles (20+ Presets): 50–150 $+

Beispiel: Christian Maté Grab bietet ein Pack mit 40+ Presets für 20 $ an.

Lightroom preset product example

Tipp zum Verkauf von Presets

Tobias Friedrich sagt über seine Erfahrung mit Sellfy:

„Beim Verkauf digitaler Produkte wie Lightroom-Presets zählen vor allem zwei Dinge: dass das Produkt funktioniert und dass die Plattform das Verkaufen einfach macht. Deshalb habe ich Sellfy gewählt – und ich bin bis heute sehr zufrieden.“

9. Stockfotografie

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–90 %
  • Startkosten: 29–100 $
  • Marktgröße: Die Stockfotografie-Industrie soll bis 2032 über 9,3 Milliarden US-Dollar erreichen
  • Geeignet für: Fotograf:innen, Influencer:innen und Content Creator, die ihren Stil monetarisieren möchten

Warum ich Stockfotografie ausgewählt habe

Die meisten Creator, Künstler:innen und Grafikdesigner:innen können sich ihre Arbeit ohne Stockfotografie kaum vorstellen, was sie zu einem stark nachgefragten digitalen Produkt macht.

Auch wenn es naheliegend erscheint, Stockfotos über Plattformen wie Shutterstock oder Getty Images zu verkaufen, nehmen diese Anbieter einen großen Anteil, legen die Regeln fest, und deine Arbeit geht oft in der Masse unter.

Um dort regelmäßig Verkäufe zu erzielen, müssen deine Fotos wirklich herausstechen. Genau deshalb entscheiden sich viele Fotograf:innen dafür, ihre Bilder lieber über einen eigenen Shop zu verkaufen.

Ein Beispiel ist die Fotografin Kelly Prince-Wright, die kuratierte Foto-Pakete rund um bestimmte Stimmungen und Ästhetiken anbietet.

Stock photography store example

Plattformen für den Vertrieb

  • E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Marktplätze wie Shutterstock, Adobe Stock, Getty Images
  • Eigene Website oder Portfolio-Shop

Preisspanne

  • Einzelnes Stockfoto: 5–20 $
  • Kleine thematische Bundles: 10–50 $
  • Premium-Kollektionen oder kommerzielle Lizenzen: 100–300 $+

Tipp zum Verkauf von Stockfotos

Ein besonders guter Rat stammt aus einer Diskussion in der Adobe Community:

„Verkaufe deine Fotos auf deiner eigenen Website oder direkt an Agenturen und Designer, nicht für einen Dollar auf Stock-Plattformen. Deine besten Shots für 1,29 $ abzugeben, unterbewertet deine Arbeit und schadet Fotograf:innen überall.“

10. Video-Content, Animationen und Editing-Produkte

Video overlays store

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–90 %
  • Startkosten: 50–500 $ (je nach Tools und Plugins)
  • Marktgröße: Der globale Markt für Video-Editing- und Animationssoftware soll bis 2030 über 4,78 Milliarden US-Dollar erreichen
  • Geeignet für: Filmemacher:innen, YouTuber:innen, Animator:innen, Editor:innen und Digital Marketer

Warum ich Video-Produkte ausgewählt habe

Video ist die meistkonsumierte Form von Online-Medien und damit eine der profitabelsten Kategorien digitaler Produkte. Ob Social-Media-Reels, YouTube-Tutorials oder professionelle Business-Ads – Creator brauchen Tools, die Zeit sparen und dabei helfen, hochwertigen Content zu produzieren.

Ein besonders gefragtes digitales Video-Produkt sind LUTs (Look-Up Tables), die Color Grading vereinfachen, indem sie mit einem Klick cineastische Looks anwenden.

Christian Maté Grab verwandelte seine Leidenschaft für Travel-Videos in ein sechsstelliges Business, indem er eigene LUTs auf Sellfy verkaufte und damit Filmemachern und Fotograf:innen weltweit half, seinen Signature-Style zu erreichen.

Christian Mate Grab store

Plattformen für den Video-Content

  • E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Creative Marketplaces wie Motion Array und Envato Elements
  • Eigene Website oder Portfolio-Shop

Preisspanne

  • Einzelne Animationen und Overlays: 5–20 $

Beispiel: Christian verkauft Overlays für etwa 10 $.

Video overlay product example

  • Template-Packs oder Transitions: 30–80 $

Gleichzeitig verkauft er ein Master-Bundle für 69 $.

Video overlay bundle

  • Premium-Bundles (Multi-Asset-Collections): 100–300 $+

Tipp zum Verkauf von Video-Produkten

Du bist nicht darauf beschränkt, nur LUTs oder Presets zu verkaufen. Sellfy ermöglicht es dir zum Beispiel auch, VOD (Video on Demand) Content zu verkaufen – von Tutorials bis zu Mini-Dokumentationen. Das ist eine weitere starke Möglichkeit, Wissen langfristig zu monetarisieren.

11. Digitale Services

Subscription product example
Online-Coaching, digitale Fitnessprogramme und individuelle Ernährungspläne gehören zu den beliebtesten digitalen Dienstleistungen.

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 50–80 %
  • Startkosten: 29–200 $
  • Marktgröße: Der globale Freelancing- und Digital-Services-Markt soll bis 2030 über 500 Milliarden US-Dollar erreichen
  • Geeignet für: Designer:innen, Berater:innen, Coaches, Marketer, Developer und Creator mit spezialisierten Skills

Warum ich digitale Services ausgewählt habe

Nicht jedes digitale Produkt muss ein Download sein. Der Verkauf digitaler Services gibt Creators die Möglichkeit, ihre Expertise zu paketieren und als Produkt anzubieten.

Beliebte digitale Services sind zum Beispiel:

  • Design-Dienstleistungen
  • Coaching und Beratung
  • Content Creation
  • Tech & Development
  • Individuelle Meal- und Workout-Pläne
  • Astrologie-Charts
  • Relocation-Beratung

Services über einen eigenen Store zu verkaufen, vereinfacht Zahlungen, schützt deine Zeit und positioniert dich als professionelle Marke statt als beliebiger Freelancer.

Du kannst Services auch sehr gut mit klassischen digitalen Produkten kombinieren. Ein Beispiel dafür sind Medina und Mary von Coach Medina NYC, die Coaching-Angebote mit digitalen Produkten verbinden.

Sell services with downloads

Plattformen für den Vertrieb

  • Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Freelancer-Plattformen wie Upwork
  • Persönliche Websites und Portfolios

Preisspanne

  • Kleine Aufgaben oder einzelne Sessions: 25–150 $

Beispiel: Coach Medina NYC bietet ein persönliches Coaching-Abo für 100 $ an.

  • Spezialisierte Pakete: 200–1.000 $
  • Premium-Consulting oder Coaching: 1.000 $+

Tipp zum Verkauf digitaler Services

Baue Vertrauen auf, indem du eine kostenlose Beratung oder einen Free Download im Austausch gegen eine E-Mail anbietest. Mit Plattformen wie Sellfy kannst du Adressen sammeln und später über das integrierte E-Mail-Marketing gezielte Kampagnen versenden.

Sellfy email marketing

12. Abo-Produkte (Subscriptions)

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–90 %
  • Startkosten: 0–200 $
  • Marktgröße: Der globale Subscription-Markt soll bis 2028 auf 2,3 Billionen US-Dollar wachsen
  • Geeignet für: Creator, die regelmäßig Content veröffentlichen

Warum ich Subscription-Produkte ausgewählt habe

Subscriptions verwandeln Einmalkäufer in langfristige Fans und helfen dir dabei, planbare, wiederkehrende Einnahmen aufzubauen. Das kann alles sein – von exklusiven Tutorials und Premium-Newslettern bis hin zu Workout-Plänen oder Member-only-Ressourcen.

Ein Beispiel: Coach Charlie Caruso verkauft individuelle Workout-Pläne über seinen Sellfy-Shop. Für Menschen, die mehr persönliche Unterstützung möchten, bietet er zusätzlich ein 1:1-Coaching-Abo an.

REVAMP coaching

Diese laufende Beziehung macht Subscriber engagierter, loyaler und langfristig oft wertvoller als One-time-Käufer.

Plattformen für den Vertrieb:

  • Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Membership-Plattformen wie Patreon
  • Eigene Website mit Subscription-Plugins

Preisspanne

  • Einstiegs-Mitgliedschaften: 5–15 $/Monat
  • Premium-Subscriptions (Fitness, Business, Coaching): 20–100 $/Monat
  • High-Ticket-Zugänge (exklusive Communities, 1:1-Coaching): 200 $+/Monat

Tipp zum Verkauf von Subscription-Produkten

Das Beste an Subscriptions ist, dass du sie leicht mit einfachen Downloads kombinieren kannst. Sellfy macht diesen Prozess besonders einfach, weil du keine externe Subscription-App integrieren musst – alles ist bereits eingebaut und startklar.

Sellfy product types

13. Design-Assets und Grafiken

Digital assets examples

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 80–90 %
  • Startkosten: 29–200 $
  • Marktgröße: Der globale Markt für Design-Assets soll 2025 etwa 100,2 Milliarden US-Dollar erreichen
  • Geeignet für: Grafikdesigner:innen, Illustrator:innen, UI/UX-Creator und Content Marketer

Warum ich Design-Assets ausgewählt habe

Schriften, Logos, Icons und UI-Kits sind die Bausteine modernen Marketings. Das macht Design-Assets zu einer der zuverlässigsten Kategorien digitaler Produkte.

Ein einzelnes Design-Asset kann hunderte Verkäufe generieren, ohne dass zusätzlicher Aufwand entsteht.

Ein Beispiel für ein kollaboratives Design-Asset-Business ist FGDesigners, eine Gruppe von Creators aus Schweden. Sie begannen damit, Fonts, Mockups, Icons und Patterns für eigene Projekte zu erstellen und entschieden sich dann, daraus einen Online-Shop zu machen.

Plattformen für den Vertrieb

  • Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Creative Marketplaces
  • Persönliche Websites oder Portfolios

Preisspanne

  • Kleine Packs: 1–20 $

Beispiel: MadMoneyBanks verkauft Logos und Channel-Banner-Templates für 3–10 $.

Banner store example

  • Mittlere Bundles und Premium-Assets: 20–300 $+

Tipp zum Verkauf von Design-Assets

Die Welt – oder zumindest Reddit – braucht kein weiteres generisches Content-Stück. Entwickle einen einzigartigen Stil, der dich von der Masse abhebt.

14. 3D-Modelle

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–90 %
  • Startkosten: 29–500 $
  • Marktgröße: Der Markt für 3D-Mapping und Modeling soll bis 2028 auf 12,1 Milliarden US-Dollar wachsen
  • Geeignet für: Game Developer, Architekt:innen, VR/AR-Creator und 3D-Hobbyists

Warum ich 3D-Modelle ausgewählt habe

Mit dem Boom von Gaming, VR und Metaverse steigt die Nachfrage nach hochwertigen, sofort nutzbaren Assets enorm.

3D-Modelle ermöglichen es Developern und Designer:innen, den zeitaufwendigen Prozess des Modellierens zu überspringen, was sie zu besonders wertvollen digitalen Utility-Produkten macht.

Für Creator bieten 3D-Modelle enorme Skalierbarkeit: Sobald du ein Asset erstellt hast, kannst du es tausendfach an Studios und Indie-Creators weltweit verkaufen.

Plaggy zeigt das perfekt, indem hochdetaillierte Modelle speziell für virtuelle Umgebungen angeboten werden.

3D models

Plattformen für den Vertrieb:

  • Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • 3D-Marktplätze (Unity Asset Store, Unreal Engine Marketplace, CGTrader)
  • Spezialisierte Portfolio-Seiten mit Checkout

Preisspanne

  • Einzelne Low-Poly-Assets/Props: 5–30 $
  • Komplexe Charaktere oder Rigged Models: 50–150 $
  • Asset-Bundles (Environment Packs): 100–400 $+

Tipp zum Verkauf von 3D-Modellen

Biete immer mehrere Dateiformate an (z. B. .OBJ, .FBX, .STL), damit deine Produkte mit Blender, Unity oder Unreal Engine kompatibel sind.

15. Meal Plans, Rezepte und Kochbücher

Ebook store example

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 70–90 %
  • Startkosten: 29–100 $
  • Marktgröße: Der globale Markt soll bis 2031 etwa 1.706,3 Millionen US-Dollar erreichen
  • Geeignet für: Köch:innen, Food-Blogger:innen, Ernährungsberater:innen

Warum ich Meal Plans und Kochbücher ausgewählt habe

Rezept-Bundles, thematische Kochbücher oder saisonale Meal Plans sprechen das Bedürfnis nach zuverlässigen, einfachen und leckeren Essensideen an.

Da du sie einmal erstellen und ein Leben lang verkaufen kannst, eignen sie sich perfekt für passives Einkommen.

Beliebte digitale Food-Produkte sind:

  • Rezept-E-Books oder Kochbücher. Beispiel: Ashley Renee baute ihre Audience mit trendigen Rezepten auf und verkaufte später ein Keto-Kochbuch über Sellfy.
  • Wöchentliche/monatliche Meal Plans. Beispiel: Health Coach Tahlia Skye verkauft gesunde Rezept-Kochbücher über Sellfy.
  • Individuelle oder nischige Meal Plans (z. B. für Athleten oder spezielle Diäten)
    Beispiel: Bodybuilder Kyle Kuznik verkauft Bulking- und Cutting-Nutrition-Pläne über seinen Sellfy-Shop.

Preisspanne:

  • Einzelrezepte oder Mini-E-Books: 5–15 $
  • Vollständige Kochbücher oder mehrwöchige Meal Plans: 20–50 $
  • Premium, personalisierte Pläne: 50–150 $+

Tipp zum Verkauf von Food-Produkten

Klare Kategorien und das Hervorheben von Bestsellern verbessern das Kauferlebnis und steigern deine Verkäufe.

Recipe store example

16. KI-generierter Content und Tools

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 80–95 %
  • Startkosten: 19–50 $
  • Geeignet für: Autor:innen, Künstler:innen, Designer:innen und Creator, die neugierig auf KI sind

Warum ich KI-Produkte ausgewählt habe

KI-Tools haben eine völlig neue Welt digitaler Produktideen eröffnet. Ob Prompt Engineering oder KI-generierte Kunst – viele Menschen suchen nach fertigen, hochwertigen Assets.

Wenn du weißt, wie man starke Prompts erstellt oder einzigartige KI-Visuals produziert, sitzt du auf wertvollen digitalen Assets.

Beliebte Formate sind:

  • ChatGPT Prompt Packs
  • KI-generierte Bilder
  • Print-on-Demand-Merch
  • KI-Art-Bundles

AI art

Der beste Weg, KI-Kunst zu verkaufen, ist eine Plattform, die digitale Downloads und Print-on-Demand in einem Store kombiniert. So kannst du Dateien und physische Produkte ohne zusätzlichen Aufwand anbieten.

Plattformen für den Vertrieb

  • Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Creative Marketplaces

Preisspanne:

Die Preise hängen stark vom Produkt ab. Mehr dazu findest du im Artikel zur Preisgestaltung digitaler Produkte.

Tipp zum Verkauf von KI-Produkten

Fokussiere dich auf konkrete Vorteile für eine bestimmte Nische, statt nur die Technologie zu verkaufen. Authentizität und Communities wie Reddit helfen dabei, Vertrauen aufzubauen.

17. PLR-Produkte

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 80–95 %
  • Startkosten: 100–500 $
  • Geeignet für: Digitale Creator, Influencer:innen, Ernährungsberater:innen

Warum ich PLR-Produkte ausgewählt habe

PLR-Produkte sind vorgefertigte digitale Inhalte, die du kaufen, umbrandieren und als deine eigenen weiterverkaufen kannst.

Du kannst sie an dein Branding anpassen, indem du Cover änderst, Texte bearbeitest oder dein Logo hinzufügst. PLR ist ideal, um schnell ein Produktportfolio aufzubauen oder neue Nischen zu testen, ohne alles von Grund auf neu zu erstellen.

Sellfy macht das Rebranding und Weiterverkaufen von PLR-Produkten besonders einfach: Upload, Instant Delivery, volle Kontrolle über Preise und Zahlungen.

Typische PLR-Assets sind:

  • E-Books, Guides und Printables
  • Kurse, Tutorials und Lernpakete
  • Templates und Spreadsheets
  • Grafiken, Fonts und Visual Assets

Wo man PLR-Produkte verkaufen kann

  • Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Kreative Marktplätze

Preisspanne:

Hängt davon ab, was du selbst für das PLR-Produkt bezahlt hast. Eine gute Faustregel ist, auf eine Marge von 80–95 % zu zielen.

Tipp zum Verkauf von PLR-Produkten

Fokussiere dich auf eine klare Nische statt auf „alle“. Je spezifischer du bist, desto weniger Konkurrenz hast du und desto leichter kannst du dich abheben.

18. Social-Media-Templates

Kurzüberblick

  • Gewinnmarge: 80–95 %
  • Startkosten: 29–100 $
  • Geeignet für: Content Creator, Social-Media-Manager:innen, kleine Marken und Digital Marketer, die schnelle, markenkonforme Visuals benötigen

Warum ich Social-Media-Templates ausgewählt habe

Vorgefertigte Canva-Layouts sind vielseitige digitale Assets, die deshalb so gut funktionieren, weil sie Zeit sparen und für konsistentes Branding sorgen. Dabei handelt es sich um sofort einsatzbereite Canva-Designlayouts (für Posts, Stories, Karussells usw.), die sich in wenigen Minuten anpassen lassen, anstatt jedes Design von Grund auf neu zu erstellen. Laut Canva nutzen über 220 Millionen Menschen die Plattform jeden Monat, und es wurden bereits mehr als 25 Milliarden Designs erstellt.

Ein Beispiel: Der Sellfy-Shop Blush Bloom Aesthetics verkauft das Paket „Serene Aesthetic Instagram Canva Template“ mit 68 Post-Templates und 68 passenden Story-Templates, die alle sofort bearbeitet werden können.

Plattformen für den Vertrieb von Social-Media-Templates:

  • Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Kreative Marktplätze
  • Eigene Website oder Portfolio-Seite mit integrierten Zahlungslinks für den Direktverkauf

Preisspanne:

  • Einfache Packs: ca. 5–15 $
  • Komplette „Feed“-Bundles: ca. 15–50 $

19. Notenblätter

Kurzüberblick

Gewinnmarge: 70–90 %
Startkosten: 29–150 $
Geeignet für: Komponist:innen, unabhängige Musiker:innen, Arrangeur:innen und Musiklehrkräfte mit eigenen Stücken oder Arrangements

Warum ich Notenblätter ausgewählt habe

Der Verkauf digitaler Notenblätter ist zu einer immer profitableren Nische geworden, da Musiker:innen zunehmend auf Online-Inhalte setzen. Diese Produkte sind herunterladbare Musiknoten (PDF-Dateien, manchmal ergänzt durch Übungs-Audio oder MIDI-Dateien), die Menschen dabei helfen, Stücke schneller zu lernen und aufzuführen. Laut IMARC wurde der globale Markt für digitale Musik-Inhalte 2024 auf 23,7 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2033 auf 48,6 Milliarden US-Dollar anwachsen.

Immer mehr Musiker:innen sind bereit, für sofortigen Zugriff auf hochwertige Noten zu bezahlen, statt nach kostenlosen Tabs oder eingescannten Kopien zu suchen. Das eröffnet Komponist:innen und Pädagog:innen eine große Chance, ihre Arbeit zu monetarisieren. Ein besonders gutes Beispiel ist Austin Farwell. Er baute sich eine Fangemeinde auf, indem er kurze, emotional präzise Stücke schrieb, die sich schnell auf TikTok und Instagram verbreiteten. Mit wachsender Popularität kam immer wieder dieselbe Anfrage: die Noten. Schließlich hörte er auf, PDFs per E-Mail zu verschicken, und begann stattdessen, seine Kompositionen über Sellfy zu verkaufen.

Plattformen für den Vertrieb von Notenblättern:

  • Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Kreative Marktplätze
  • Eigene Website oder Portfolio-Seite mit integrierten Zahlungslinks für den Direktverkauf

Preisspanne:

  • Einzelne Noten: ca. 3–8 $ pro Stück
  • Bundles oder Songbooks: ca. 15–40 $ für Sammlungen mit mehreren Stücken

20. KI-Prompts

Kurzüberblick

Gewinnmarge: 90–98 %
Startkosten: 29–100 $
Geeignet für: Technikaffine Marketer, Content Creator, Studierende und Lehrkräfte, die wissen, wie man effektive KI-Prompts für bestimmte Aufgaben erstellt

Warum ich KI-Prompts ausgewählt habe

Prompt-Packs für KI haben sich im Zuge der Popularität generativer KI zu einer neuen, stark nachgefragten Kategorie digitaler Produkte entwickelt. Im Kern handelt es sich dabei um kuratierte Sammlungen von Text-Prompts (meist als PDF, Notion-Seite oder DOC bereitgestellt), die Nutzer:innen helfen sollen, bessere Ergebnisse aus KI-Tools wie ChatGPT zu erzielen. Die potenzielle Zielgruppe für Prompt-Packs ist enorm: Business Insider berichtet, dass ChatGPT täglich rund 2,5 Milliarden Nutzernachrichten verarbeitet – ein klares Signal für eine riesige „Prompt-als-Produkt“-Zielgruppe.

Indem du deine Expertise im „Kommunizieren mit KI“ bündelst, gibst du weniger technikaffinen Nutzer:innen eine Abkürzung zu besseren Ergebnissen – ohne langes Ausprobieren. Ein Beispiel: Der ICC Digitale Store verkauft das „10 Prompts Pack: Detailed Buyer Profile Creation“ als leichtgewichtiges Prompt-PDF zur schnellen Erstellung von Marketing-Personas.

Plattformen für den Vertrieb von KI-Prompts:

  • Digitale E-Commerce-Plattformen wie Sellfy
  • Allgemeine digitale Marktplätze
  • Spezialisierte KI-Prompt-Marktplätze

Preisspanne:

  • Kleine Prompt-Packs: ca. 5–15 $ für einen fokussierten Satz an Prompts (z. B. ein Mini-Pack für eine konkrete Aufgabe)
  • Große Prompt-Bibliotheken: ca. 15–30 $ oder mehr für umfangreiche oder stark spezialisierte Sammlungen

Gründe, digitale Produkte zu verkaufen

Zum einen erfordert der Verkauf digitaler Produkte weder Lagerbestand noch Versand oder Lagerung. Du erstellst etwas einmal und kannst es immer wieder verkaufen, wodurch passives Einkommen entsteht. Doch es gibt noch weitere Gründe.

1. Geringe Einstiegshürde

Digitale Produkte sind günstiger zu erstellen und zu testen, da du dich nicht um Produktion, Lagerhaltung oder Versand kümmern musst.

2. Hohe Gewinnmargen

Bei digitalen Produkten fallen kaum laufende Kosten an, was bedeutet, dass der Großteil deiner Einnahmen Gewinn ist. Entscheidend ist, deine Produkte sinnvoll zu bepreisen, sodass sich der Aufwand auch wirklich lohnt.

3. Integrierte Skalierbarkeit

Ob eine Person oder tausend Menschen dein Produkt kaufen – du musst es nicht erneut erstellen oder produzieren.

4. Automatisierte Auslieferung

Mit E-Commerce-Plattformen wie Sellfy kannst du deinen Shop in wenigen Minuten einrichten, Produkte hochladen und alles automatisiert laufen lassen. Jede Bestellung wird sofort ausgeliefert, und deine Dateien sind automatisch vor Piraterie geschützt.

5. Unbegrenzte Haltbarkeit

Digitale Produkte verfallen nicht, nutzen sich nicht ab und werden nicht schlecht. Ein E-Book, ein Template oder ein einfaches PDF, das du heute erstellst, kann über Jahre hinweg ohne zusätzlichen Aufwand verkauft werden.

6. Wachsende Nachfrage

Der Markt für digitale Produkte wächst stark. Allein der Markt für digitale Fitness- und Wellnessprodukte soll bis 2029 ein Volumen von 83 Milliarden US-Dollar erreichen.

7. Globale Reichweite von Anfang an

Du bist nicht an geografische Grenzen gebunden. Sobald dein Produkt online ist, kann es jede Person mit Internetzugang kaufen.

8. Portfolio-Effekt

Langfristig kannst du den Customer Lifetime Value erhöhen, indem du Produkte bündelst, Upsells anbietest oder Membership-Modelle entwickelst.

Herausforderungen beim Verkauf digitaler Produkte

1. Wettbewerb

Da jede Person mit einem Laptop und Internetzugang digitale Produkte verkaufen kann, sind viele Märkte schnell überfüllt. Um erfolgreich zu sein, reicht es nicht mehr, einfach „ein Budget-Template“ zu verkaufen. Du brauchst eine klare Nische oder eine persönliche Marke, die einen schützenden Wettbewerbsvorteil schafft.

2. Digitale Piraterie

Da digitale Produkte aus Dateien bestehen, lassen sie sich leicht kopieren und weiterverbreiten. Unerlaubtes Teilen ist daher ein reales Risiko. Die richtige E-Commerce-Plattform kann dieses Risiko jedoch reduzieren, etwa durch PDF-Wasserzeichen, zeitlich begrenzte oder limitierte Download-Links und sicheres File-Hosting.

3. Die „Unfassbarkeits“-Lücke

Der Kauf eines digitalen Downloads ist nicht vergleichbar mit dem Kauf eines Sofas im Möbelhaus – man kann das Produkt vorher nicht anfassen. Das kann Zweifel am Wert erzeugen. Video-Durchgänge und Kundenbewertungen helfen dabei, das Produkt greifbarer zu machen und die versprochene Transformation zu zeigen.

5. Höherer Support-Druck

Wenn ein digitales Produkt nicht korrekt heruntergeladen wird oder Kund:innen es nicht in ihrem Posteingang finden, erwarten sie eine sofortige Lösung – sonst kaufen sie möglicherweise nie wieder. Da die Auslieferung sofort erfolgen soll, muss auch der Support entsprechend schnell reagieren, um eine gute Shop-Bewertung zu sichern.

Wo kann ich digitale Produkte verkaufen?

Es gibt drei Hauptkanäle, über die du digitale Produkte verkaufen kannst.

E-Commerce-Plattform

Ein eigener Online-Shop ist der beste Weg, digitale Produkte zu verkaufen. Mit All-in-One-E-Commerce-Plattformen wie Sellfy ist die Einrichtung schnell erledigt, du behältst einen größeren Teil des Gewinns und hast volle Kontrolle über Branding und Kundenbeziehungen.

Beliebte E-Commerce-Plattformen für digitale Produkte sind:

  • Sellfy – Die beste Allround-Plattform für digitale Produkte dank einfacher Bedienung, automatischer Dateiauslieferung, Zahlungsabwicklung und Marketing-Tools für Creator und kleine Unternehmen
  • Gumroad – Ideal für einfaches, creatorfreundliches Verkaufen mit schnellen Checkout-Links
  • Shopify (mit Digital-Downloads-App) – Geeignet für skalierbare Shops und umfangreiche Anpassungen, besonders wenn du auch physische Produkte verkaufen willst
  • Payhip – Stark für Affiliate-Programme und Social-Selling mit integrierten Coupon- und Affiliate-Funktionen
  • WooCommerce – Ideal für WordPress-Nutzer:innen, die maximale Kontrolle und Flexibilität möchten

Marktplätze

Eine weitere Möglichkeit ist, deine Produkte auf etablierten Marktplätzen mit großer Reichweite anzubieten. Diese sind schnell eingerichtet und bringen sofort potenzielle Käufer:innen, verlangen jedoch Transaktionsgebühren von etwa 10–30 % pro Verkauf.

Beliebte Marktplätze für digitale Produkte sind:

  • Etsy – Besonders beliebt für kreative Produkte und digitale Downloads wie Printables, Design-Assets, Planer und Templates
  • Creative Market – Fokus auf Design-Assets, Fonts, Grafiken und Templates
  • Envato Market – Großer Marktplatz für Themes, Templates, Audio-, Video-Assets und Code
  • Amazon Kindle Direct Publishing – Ideal für Autor:innen, um E-Books an ein riesiges Publikum zu verkaufen
  • Udemy / Skillshare – Plattformen für digitale Kurse und Bildungsinhalte

Social Media

Nutze Social Media, um deine digitalen Produkte zu bewerben und Produktlinks mit potenziellen Kund:innen zu teilen.

Ein Rat aus meiner täglichen Arbeit mit Creators: Lege nicht alle Eier in einen Korb. Der Verkauf über mehrere Kanäle erhöht deine Reichweite und deine Verkaufschancen erheblich.

Wenn du jedoch langfristig denkst, ist nichts besser als der Verkauf über den eigenen Online-Shop. Du vermeidest hohe Gebühren, hast volle Kontrolle über das Shop-Design und entscheidest selbst, wie du deine Produkte vermarktest und deine Zielgruppe erreichst.

Wie man digitale Produkte erstellt und verkauft

Um digitale Produkte erfolgreich zu erstellen und zu verkaufen, solltest du Marktforschung betreiben, Produktideen validieren, einen Shop starten und deine Produkte aktiv vermarkten.

Der Ablauf sieht so aus:

1. Digitale Produkte erstellen und validieren

Die besten digitalen Produkte zeichnen sich durch hohe Margen, sofortige Auslieferung und keinen Lagerstress aus. Typische Beispiele sind:

  • PDFs, E-Books und Guides
  • Spreadsheets, Notion-Boards und Canva-Templates
  • Lightroom-Presets und digitale Planer
  • Musik-Packs, Soundeffekte und Beats
  • Online-Kurse oder Coaching-Programme

Aus meiner Erfahrung mit Creators ist der größte Fehler, zu viel Zeit und Geld in eine Idee zu investieren, bevor klar ist, ob sie überhaupt Potenzial hat.

Der Schlüssel ist Recherche und Validierung. Du solltest wissen, dass Nachfrage besteht, bevor du mit der Erstellung beginnst.

📌 Beispiel:
Emma teilte ihre Reise beim Lernen fortgeschrittener Excel-Funktionen auf TikTok, als eines ihrer Videos eine Million Aufrufe erreichte. Menschen fragten nach Shortcut-Guides, also erstellte sie diese und machte daraus ein profitables digitales Produkt.

Excel dictionary youtube

Ihre Geschichte zeigt, warum Validierung entscheidend ist. Statt zu raten, hörte sie auf ihr Publikum, erkannte die Nachfrage und baute ein Produkt, das bereits gefragt war.

2. Einen Online-Shop starten

Jetzt, da dein Produkt fertig ist, besteht der nächste Schritt darin, einen Shop einzurichten, damit die Leute es auch tatsächlich kaufen können. Du brauchst eine E-Commerce-Plattform, mit der du ganz einfach einen Shop erstellen und digitale Produkte verkaufen kannst – ohne zusätzliche Plugins oder Drittanbieter-Tools.

Mit Sellfy kannst du in wenigen Minuten einen vollständigen Online-Shop starten – ganz ohne Programmier- oder Technikkenntnisse. Du kannst digitale Produkte verkaufen und sogar physische Produkte wie Print-on-Demand-Merch hinzufügen – alles an einem Ort.

So legst du los:

1. Richte deinen Shop ein und passe ihn an. Nutze den Store Customizer oder eines der vorgefertigten Themes von Sellfy, um deinem Shop ein professionelles Aussehen zu verleihen. Füge dein Logo, deine Farben und deine Texte hinzu, damit alles zu deiner Marke passt.

Store customizer

2. Lade deine Produkte hoch. Sellfy unterstützt Dateien bis zu 10 GB mit unbegrenzter Bandbreite, sodass du fast alles verkaufen kannst. Füge einfach Produktbilder hinzu, schreibe eine Beschreibung und klicke auf „Veröffentlichen“.

Sellfy add product

3. Richte Zahlungsmethoden ein. Bevor du Zahlungen akzeptieren kannst, verbinde deine Zahlungsanbieter. Sellfy integriert PayPal und Stripe – damit erreichst du die meisten Käufer weltweit.

Sellfy payment methods

4. Verfolge deine Verkäufe. Nutze Sellfy Analytics und lade die Sellfy Mobile App herunter, um die Performance deines Shops zu überwachen und Bestellbenachrichtigungen in Echtzeit zu erhalten.

3. Digitale Produkte vermarkten

Sobald Produkt und Shop bereit sind, geht es darum, Kund:innen zu finden.

  • Füge deinen Shop-Link zu deinen Social-Media-Profilen hinzu. Neue Follower sehen sich fast immer die Bio an.
  • Denke wie ein Fan. Als wir mit der Sellfy-Creatorin EfikZara gesprochen haben, betonte sie, dass gutes Marketing sich nicht erzwungen anfühlen darf.
  • Zeigen statt erzählen. Textile Designerin Linda Skuja steigerte ihre Verkäufe, indem sie Kund:innenfotos, Bewertungen und Dankesposts auf Instagram teilte.

Wie man die besten digitalen Produkte auswählt

Um das beste digitale Produkt zum Verkaufen auszuwählen, solltest du Skalierbarkeit, Marktnachfrage und Wettbewerb berücksichtigen. Wenn du ein Produkt wählst, das die Bedürfnisse deiner Kund:innen mit dem in Einklang bringt, was du gut produzieren kannst, erhöhst du deine Erfolgschancen erheblich.

  • Marktnachfrage recherchieren. Schau dir an, was in deiner Nische auf digitalen Marktplätzen oder in sozialen Medien im Trend liegt. Wenn Menschen bereits ähnliche Kurse, Vorlagen oder Musiktracks kaufen, ist das ein gutes Zeichen.
  • Kenne deine Zielgruppe. Versuche zu verstehen, an wen du verkaufst. Die besten digitalen Produkte lösen ein echtes Problem für eine bestimmte Zielgruppe. Wenn deine Follower immer wieder nach einem bestimmten Thema fragen, ist das ein klares Signal, daraus einen Guide oder einen Online-Kurs zu machen.
  • Keyword-Recherche betreiben. Nutze Keyword-Tools wie Semrush, um herauszufinden, wie viele Menschen nach deinem Thema suchen. So bekommst du ein Gefühl für die Nachfrage und das Marktpotenzial.
  • Setze auf deine Stärken. Überlege, was du am besten erstellen kannst. Erfolgreiche Creator bauen ihre Produkte rund um ihre Expertise auf. Ein Grafikdesigner kann zum Beispiel Design-Vorlagen oder Schriftarten verkaufen, eine erfahrene Lehrkraft einen Online-Kurs starten und ein Musiker Stock-Audio oder Sample-Packs anbieten.
  • Wähle das richtige Format. Manche Inhalte funktionieren am besten als Video, andere eignen sich perfekt als E-Book, Vorlage oder Audio-Download. Eine komplexe Fähigkeit lässt sich zum Beispiel leichter in einem Videokurs vermitteln, während ein Planer oder eine Checkliste gut als druckbares PDF funktioniert.
  • Analysiere deine Konkurrenz. Schau dir an, was in deiner Nische bereits gut funktioniert, und finde Lücken, die du füllen kannst. Vermeide jedoch Kategorien, die bereits völlig übersättigt sind.
  • Nutze deine Stärken gezielt. Überlege, worin du bereits gut bist, und entwickle darauf basierend ein Produkt. Wenn du dich auf das konzentrierst, was du besonders gut kannst und gerne machst, wirst du hochwertige Produkte erstellen, die sich abheben.
  • Höre auf deine Community. Viele erfolgreiche Creator haben einfach darauf geachtet, wonach ihre Fans gefragt haben, und Produkte rund um diese Wünsche entwickelt. Du kannst auch eine kurze Umfrage starten oder deine Community direkt fragen, was sie am meisten brauchen.

Letztendlich ist das beste digitale Produkt eines, das eine echte Nachfrage erfüllt, deine einzigartigen Fähigkeiten nutzt und die Bedürfnisse deiner Zielgruppe im passenden Format abdeckt. Prüfe deine Ideen anhand dieser Kriterien, um die beste Option zu finden.

Tipps für den Verkauf digitaler Produkte

Ein hochwertiges digitales Produkt zu erstellen ist nur der erste Schritt. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, Aufmerksamkeit zu gewinnen, Vertrauen aufzubauen und Verkäufe zu erzielen.

Viele Creator unterschätzen die integrierten Tools ihrer E-Commerce-Plattform. Genau dort liegt jedoch großes Potenzial. Zu den effektivsten Sellfy-Tools gehören:

  • Rabatte und Dringlichkeit nutzen. Zeitlich begrenzte Angebote oder Countdown-Timer fördern schnelle Kaufentscheidungen.
  • E-Mail-Marketing einsetzen. Kostenlose Produkte eignen sich hervorragend als Lead-Magneten.
  • Upselling und Cross-Selling. Ergänzende Produkte erhöhen Umsatz und Kundenzufriedenheit.
  • Abgebrochene Warenkörbe zurückholen. Erinnerungs-E-Mails können verlorene Verkäufe retten.
  • Social Proof zeigen. Bewertungen, Testimonials und Kundenfotos stärken Vertrauen.
  • Pay-What-You-Want testen. Mit Mindestpreisen sicherst du deine Marge und gibst Kund:innen Freiheit.

FAQ

Welche digitalen Produkte sind gefragt?

Zu den beliebtesten digitalen Produkten gehören Design-Assets, E-Books, Online-Kurse, Templates, Planer, Presets, Software, Plugins und Abonnements. So verteilten sich die Verkäufe von Sellfy-Creators im letzten Jahr:

  • Digitale Services: 25 %
  • Design-Assets und Grafiken: 21 %
  • Video-Content und Animationen: 16 %
  • E-Books: 10 %
  • Online-Kurse, Tutorials und Guides: 10 %
  • Presets: 9 %
  • Musik und Soundeffekte: 5 %
  • Subscription-Produkte: 5 %

Was sind die besten Ideen für digitale Produkte?

Zu den besten Ideen zählen:

  • Design-Assets und Templates
  • E-Books und Guides
  • Online-Kurse und Tutorials
  • Presets und LUTs
  • Video-Content, Animationen und Editing-Tools
  • Musik-Packs und Soundeffekte
  • Subscription-Produkte
  • Digitale Services (Coaching, Beratung, individuelle Arbeiten)

Was sind Beispiele für digitale Produkte?

  • Bücher und Guides
  • Templates und Planer
  • Online-Kurse und Tutorials
  • Presets und LUTs
  • Design-Assets
  • Musik-Packs und Soundeffekte
  • Subscription-Produkte
  • Digitale Services

Wie eröffnet man einen Online-Shop für digitale Produkte?

Am einfachsten ist die Nutzung einer All-in-One-E-Commerce-Plattform wie Sellfy:

  1. Registrieren und Shop einrichten
  2. Shop mit Themes, Logos und Farben anpassen
  3. Digitale Produkte hochladen
  4. Zahlungsmethoden verbinden
  5. Performance mit Analytics und App überwachen

Wie erstellt man digitale Produkte?

Validiere zuerst deine Idee mithilfe von Keyword-Recherche, Feedback aus der Community oder Wettbewerbsanalysen. Wähle dann ein Format (E-Book, Template, Kurs, Video) und erstelle es mit Tools wie Canva, Notion, Photoshop oder KI-Software.

Wie bepreist man digitale Produkte?

Berücksichtige den Mehrwert für Kund:innen, Preise der Konkurrenz und deine eigenen Kosten. Viele Produkte verkaufen sich zwischen 5 und 10 $, aber erfolgreiche Creator setzen auch deutlich höhere Preise an. Starte mit einem Preis, der deine Kosten deckt und Raum für Gewinn lässt.

Aleksey ist Content-Marketing-Spezialist bei Sellfy. Er liebt es, Sprache und die Kraft der Worte zu nutzen, um selbst die trockensten E-Commerce-Themen faszinierend zu machen. Mit seinem Abschluss in Literaturwissenschaften und seiner Leidenschaft für die neuesten Trends erstellt er gut recherchierte und strukturierte Inhalte, um andere Menschen zu inspirieren und ihnen beim Ausbau ihres E-Commerce-Geschäfts zu helfen.

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